Bella Donna

ein erotisch-prikelnder Silvester-Krimi

Stefan Vögel

Ein erotisch-prikelnder Silvester-Krimi
„Aber er ist nun mal ein Mann. Und Männer gehören alle zwei Jahre entsorgt.“
Männerwechsel zum Jahreswechsel! Die prominente Kochbuchautorin Carmen hat eigentlich gar nichts gegen Männer. Aber leider haben sie ein Ablaufdatum von zwei Jahren. Daher gibt`s pünktlich im Zweijahrestakt ein neues Opfer zu Silvester. Nach einem speziellen Kräutermix für erotische Höhenflüge werden sie nach den ersten Abnutzungserscheinungen mit Belladonna, zu Deutsch Tollkirsche, ins Jenseits befördert. Diesmal ist Bernie an der Reihe. Doch Carmens Zeitplan gerät durch den unerwarteten Besuch ihrer Tochter samt zukünftigem Bräutigam und Schwiegerpapa durcheinander. Der „tote“ Bernie ist putzmunter, und der neue Lover Martin gibt einige Rätsel auf. Wird er „Belladonna Carmens“ nächstes Opfer? Bei Stefan Vögels komödiantischem 6-Personen-Silvesterkrimi knallen nicht nur die Champagnerkorken. Die Männer liegen flach, die Damen jubeln! Ein Mordsspaß und eine Bombenrolle für ein „Mordsweib“!
ausführliche Beschreibung
Carmen hat eigentlich gar nichts gegen Männer. Aber leider - sie haben ein Ablaufdatum von zwei Jahren, irgendwo zwischen Spaghetti und Dosengemüse. Deshalb gibt es nach den ersten Abnützungserscheinungen pünktlich im Zweijahrestakt zu Silvester einen mörderisch-fliegenden Partnerwechsel im Haus der bekannten Kochbuchautorin. Kaum ist der alte Lover ins Jenseits befördert, steht schon ein neuer in der Tür.

Diese Rochade läuft seit zehn Jahren wie am Schnürchen. Beim ersten Neujahrs-Date werden die Opfer mit Paullinia cupana und Alraunen erotisch auf Hochtouren gebracht, nach zwölfmonatigem Beziehungsalltag folgt ein Aufputsch mit Guaraná, und wieder ein Jahr später gibt es den finalen Liebestrank mit Atropa belladonna, zu Deutsch: Tollkirsche. Die Herren werden im Garten verscharrt, veredeln Carmens Kräuterzucht, und weiter geht‘s in die nächste Stadt. Ein neues Haus, ein neues Kochbuch, ein neuer Mann.

Diesmal ist Bernie sanft entschlafen. Als Carmens Tochter Sabine unerwartet auftaucht, bringt sie den Zeitplan der Mutter ganz schön durcheinander. Kaum ist Bernie im Gartenhäuschen zwischengelagert, geht schon mit dem neuen Lover Martin die Post ab. Sabine kann über ihre nymphomanische Mutter nur noch staunen. Sie selbst schwört auf voreheliche Abstinenz und schwankt im chaotischen Hin und Her der Gefühle mit Valentin, der um ihre Hand anhalten will. Als sie auf seelischen Beistand hofft, muss sie erkennen, dass die Mama eher körperlich fixiert ist. Auch für Valentin, der seiner geflüchteten Verlobten gefolgt ist, tun sich im Haus der zukünftigen Schwiegermama neue Welten auf. Aber das ist noch nicht alles: Sabine entdeckt den erstarrten Bernie im Schuppen. Nach dem unbekümmerten Geständnis ihrer Killermama setzt sie alles daran, nicht nur den nächsten Mord, sondern auch ihre Ehe mit Valentin zu verhindern.

Als der „tote“ Bernie plötzlich putzmunter, gefolgt von Valentins puritanischem Vater in der Tür steht, wird es turbulent. Carmen streut ihre Liebeskräuter munter um sich und löst einen allseitigen Taumel der Begierden aus. Die bisher so keusche Sabine stürzt sich auf Valentin, dessen Vater wiederum wirft beim Anblick der betörenden „Tollkirsche“ alle moralischen Grundsätze über Bord und liefert sich mit Bernie eine wilde Verfolgungsjagd. Und Martin? Hat er nicht, wie alle seine Vorgänger, eine Ähnlichkeit mit Sabines Vater, der vor achtzehn Jahren spurlos verschwunden ist? Neben erotischen Höhenflügen scheint Martin noch andere Ziele zu verfolgen. Wird er Belladonnas nächstes Opfer?

Männerwechsel zum Jahreswechsel! Stefan Vögel ist ganz auf der Seite seiner charmanten Männerkillerin, die das Ablaufdatum des starken Geschlechts auf knappe zwei Jahre begrenzt. Pünktlich, wenn nach der besinnlichen Weihnachtszeit die Silvesterböller knallen, gibt‘s ein neues Opfer. Eine makaber-prickelnde Liebeskomödie, stark gewürzt mit Charme, Lust und einem kräftigen Schuss Erotik im Champagner.
„ … dass es noch Autoren gibt, die ein bisschen ‚Arsen und Spitzenhäubchen‘ oder Hitchcocks ‚Immer Ärger mit Harry‘ in einen Krimispaß einzubauen verstehen, der vor allem heiter bleibt und gerade so ernst ist, dass das Vergnügen ein echtes sein kann.“
Vorarlberger Nachrichten, 2010
„eine lustige Verwechslungskomödie zwischen Champagner, Kräuteressenzen und einer Massenmörderin“
Neue Vorarlberger Tageszeitung, 2010
„So muss ein Theaterabend aussehen, dann klappt das auch mit dem Zufrieden-nach-Hause-gehen“
Rheinische Post, 2019
„Volltreffer … In dem komödiantischen Sechs-Personen-Silvesterkrimi aus der Feder des Vorarlbergers Stefan Vögel knallen unaufhaltsam die Champagnerkorken.“
Merkur, 2016
2D 4H
1 Dek.
Komödie, Schauspiel
UA: 19.11.2010, VOVO, Götzis
DEA: 20.11.2011, Theatnative Cottbus
zur Verfilmung empfohlen