Anatol

nach Arthur Schnitzler

Herbert Föttinger / Peter Turrini / Arthur Schnitzler

"Ich fürchte, auch das ist ein Zeichen nahenden Alters. Ich interessiere mich in der letzten Zeit auffallend für die Meinungen anderer."
Anatol ist alt geworden. Gemeinsam mit seinem Freund Max erinnert er sich in einem heruntergekommenen Tanzpalast an die amourösen Abenteuer seiner Jugend. „Anatol ist unfähig zu lieben. Er kann nur nicht genug von dieser Unfähigkeit kriegen.“ (Peter Turrini, 2015)
"Mit der Demontage der Borniertheiten von vor 100 Jahren ist dem Wiener Josefstadt-Theater ein Kunststück gelungen: Schnitzlers "Anatol" erstrahlt in neuem Glanz. Gefeiert wird ein Sieg des weiblichen Prinzips. Anatol (Michael König) ist rapide gealtert. Zusammen mit dem Stichwortgeber Max (Peter Matić) sitzt er als außer Dienst gestellter Salonlöwe am Tischchen und raucht. Turrini und Föttinger haben die Szenen erfrischend neu zusammengehängt. Die "süßen Mädeln" sprühen vor Säure."
Der Standard
10D 3H
Doppelbesetzungen möglich
Schauspiel
UA: 17.12.2015, Theater in der Josefstadt