Zeitungskolporteur aus dem fernen Osten

Helmut Qualtinger

Ein Verkäufer zwischen Schlagzeilen und Vorurteilen
„Für Geschäft besser Kriegsmeldungen auf letzter Seite. "
Ein ausländischer Zeitungskolporteur hält einen Monolog über seine täglichen Erfahrungen beim Verkauf von Zeitungen und Beilagen. Zwischen gebrochenem Deutsch, politischen Schlagzeilen und persönlichen Anekdoten erzählt er von Konkurrenz, Vorurteilen und kuriosen Begegnungen mit Kunden.

Seine Rede schweift ab zu Themen wie Terroranschlägen, Kriegen im Nahen Osten, Drogenschmuggel, Polizeikontrollen und Missverständnissen über Religion und Herkunft. Zugleich mischen sich private Erlebnisse: eifersüchtige Vermieter, enttäuschte Mädchen, der Traum von einem eigenen Lokal. Immer wieder kreisen die Gedanken um „beide Zeitungen“, um das Geschäft mit Sensationen und um die Unberechenbarkeit der Wiener Kundschaft.