"Ja, opfern kann man sich immer nur für andere…"
Ein Veranstalter bietet einem in ärmlichen Verhältnissen lebenden Mann 10 Millionen Schilling, wenn er sich öffentlich guillotinieren ließe. Das Projekt ist, dank behördlicher Unterstützung, kaum unter Dach und Fach, da versucht eine andere Geschäftsgruppe den Vertrag zu torpedieren, um eigene Interessen zu wahren.
„... was für ein Thema! Und mit welch einem Zugriff angepackt!“
Friedrich Torberg
„Da verkauft sich einer, um im Rahmen eines Volksfests hingerichtet zu werden, und die Erfahrungen, die er zuvor macht, gehören zum Bösesten, das Qualtinger (gemeinsam mit Carl Merz) geschrieben hat.“
Kurt Kahl, Kurier, 19. November 1996
„Obgleich die gallenschwarze Satire über das öffentliche Schamgefühl mit grellen, aber nicht unglaubwürdigen Figuren und pointierten Dialogen recht stilsicher die Tradition Ödön von Horvaths fortschreibt, blieb die Resonanz hinter den Erwartungen: ein erdiger Nazi war genug (Anm., Der Herr Karl) – ein zweites Mal, als sensationsgeile Mitklatscher in einem Decaputantenstadl, wollten sich die Wiener nicht wiedererkennen.“
Reinhard Tramontana, Profil, 18. September 1995
„In seinen besten Momenten ... übertrifft Qualtinger Horvath.“
Barbara Petsch, Die Presse, 19. November 1996