Lukas Haselböck

Komponist

(* 1972 in Wien)

Studierte Musikwissenschaft, Komposition und IGP Gesang in Wien. Seit 2000 ist er als Assistenzprofessor am Institut für Musikwissenschaft und Interpretationsforschung der Wiener Musikuniversität tätig. Er hielt zahlreiche Vorträge, organisierte Symposien (z. B. Friedrich Cerha-Symposion 2004, Klangperspektiven 2009) und publizierte Schriften vor allem über die Musik des 20. Jahrhunderts. 2007 bis 08 hatte er eine Gastprofessur für Musiktheorie an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Graz inne. Institutionelle Tätigkeiten: 2006 bis 2009 Vorstandsmitglied der ÖGMW, seit 2007 Mitglied des Betriebsrates der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Als Komponist schrieb er instrumentale und vokale Kammermusik, mehrere Solokonzerte sowie Opern. Für seine Werke erhielt er Preise von staatlichen und privaten Institutionen. Einige seiner Vokalwerke wurden auf einer ORF-Zeitton-CD publiziert. Haselböck tritt auch immer wieder als Interpret seiner eigenen Vokalwerke auf. Seit 2010 organisiert er die Wiener Neue-Musik-Konzertreihe cercle.