Georg Maria Hofmann

Autor

(* 1933 in Győr, Ungarn | † 2024 in Salzburg)

Georg Maria Hofmann studierte Klavier, Schlagzeug und Komposition in Budapest am Staatlichen Béla Bartók Musikkonservatorium. Nach Abschluss floh er während des Ungarnaufstandes nach Österreich. Ab 1962 lebte er in Salzburg und war neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit am Salzburger Musikschulwerk und an der Landesnervenklinik Salzburg (Sozio- und Psychodrama) tätig. 1976 gründete er die Internationale Paul Hofhaymer Gesellschaft (für Musik der Renaissance), deren künstlerische Leitung er bis zum Jahr 2007 innehatte. Seine Stücke wurden u. a. beim steirischen herbst, Städtische Bühnen Frankfurt, Stadttheater Klagenfurt aufgeführt. Seine Transidentität thematisiert Hofmann u. a. in seinem autobiographischen Buch „Das Kind mit den sieben Namen“ (2023).