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  DIE CHANCE NACH DER LETZTEN von Raoul Biltgen  
  Premiere am 24. Feburar 2010 im Gallus Theater Frankfurt

Die achzehnjährige, arbeitslose Sarah wird nach einem kurzen Vorstellungsgespräch mit den Worten "Sie hören dann von uns" verabschiedet. Sie bedroht den Chef und vergibt ihre letzte Chance. Oder war es doch nicht die letzte? Das ideale Klassenzimmerstück!

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  UNSER HÄUPTLING von Catherine Aigner  
  Premiere am 26. Februar 2010 im Landestheater Vorarlberg, Bregenz

In einem Schuhgeschäft kämpfen kurz vor Ladenschluss zwei Frauen vor den Augen einer esoterisch angehauchten Verkäuferin um Schuh und Ehemann. Die Schlacht zwischen Schuhkartons führt Geliebte und Gattin auf den Boden der Tatsachen und konfrontiert sie mit ihrer inneren Leere. Catherine Aigner erzählt Ausschnitte aus dem Leben dreier Frauen und trifft bei aller Komik mitten ins Herz.

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  WENDEHÄLSE von Bernhard Görg  
  Uraufführung am 16. März 2010 im theater-center-forum

Ein kleinkarierter Generaldirektor, der um seinen Chefsessel bangt, ein berechnender Aufsichtsrats-Vorsitzender mit menschlichem Defizit, eine raffinierte Frau, die Spaß am Manipulieren hat, und ein ehrgeiziger Politiker sind die Hauptakteure dieser amüsanten Politkomödie, bei der man tiefe Blicke in die Abgründe hoher Chef-Etagen werfen kann.

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  PHALLI von Raoul Biltgen  
  Premiere am 24. März 2010 im TAG Gumpendorfer Straße, Wien

Drei Männer, die einfach nur mit einem Buchstaben benannt sind, sie heißen L, M und S. Sie haben ein einziges Thema, das ist ihre Ausstattung am Unterleib. Sie messen ab, sie wetteifern, sie nehmen sich wirklich kein Blatt vor dem Mund. Wahrscheinlich ist die verbale Deutlichkeit auch eine Waffe, um Angst, Scham und Unsicherheit zu verstecken. Es kann ihnen gar nicht genug einfallen zu dem Thema, sie decken das ganze Umfeld ab, sie lassen nichts aus. Das ist manchmal komisch, gar nicht lustig und hat einen logischen Schluß: die Drei werden am Ende von der Bühne gezerrt. Es ist einfach genug.

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  JEDEM DAS SEINE von Silke Hassler und Peter Turrini  
  Premiere am 25. März 2010 im Theater in der Josefstadt

Ein Requiem zwischen Komik und Grauen. In der Volksoperette wird das Schicksal jüdischer Häftlinge, die im Frühjahr 1945 durch Österreich getrieben wurden, aus der Versenkung geholt. Das Stück erzählt den komischen, lächerlichen, berührenden Versuch, mit der Idee der Kunst zu überleben.

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  POWER GMBH von Erik Jan Rippmann  
  Uraufführung 10. April 2010 - neuebuehnevillach

Der Vater strampelt sich jeden Tag an seinem Laufband ab. Für die Mutter ist ein Alltag ohne ihre Freundinnen aus dem Fernseher gar nicht mehr denkbar. Die Tochter treibt sich inzwischen auf Facebook und Co herum. Der Sohn hofft immer noch auf den großen Durchbruch, indem er seine musikalischen Ergüsse im Internet verbreitet. Sie alle sind vom Strom abhängig. Doch plötzlich wird der Stecker gezogen ...

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  BLUT AUF EIS von Stephan C. Lack  
  Uraufführung am 21. April 2010 - Theater (Off)ensive Salzburg in Koprodukion mit der neuenbuehnevillach

Ein Wohnhaus mit seinen Mietern. Sie scheinen außer der Adresse nichts gemeinsam zu haben. Doch die Wege kreuzen sich. Ein Spiel mit wandelnden Identitäten verdichtet sich. Einzelne Geschichten verknüpfen sich zu einem fatalen Ende, dessen Auftakt ein blutiger Unfall in der Eislaufhalle ist.

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  CAMPIELLO (Oper)  
  Musik von Herwig Reiter // Text von Peter Turrini frei nach Carlo Goldoni
Uraufführung am 29. April 2010 - Neue Oper Wien

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  DIE ANSTALT oder ORFLER IN DER UNTERWELT von Franzobel  
  Premiere am 30. April 2010 - Vorarlberger Landestheater Bregenz / Theater am Kornmarkt

Der österreichische Dramatiker Franzobel nimmt sich des Phänomens Talkshow an. Ihn interessieren die Szenen vor und hinter der Kamera, ihre Durchmischung, der Stil der Studios. Diese absurde Kombination von Einschaltquoten, mediengerechtem Verhalten und davon beeinflusstem Alltagsleben liefert eine exzellente Vorlage für seine analytische Sprachkomik.

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  ZWEITE LUFT oder Das Drama um Hans Orsolics von Franzobel  
  Premiere im Mai 2010 im Burgtheater / Kasino am Schwarzenbergplatz

Der ehemalige Boxeuropameister im Halbmittelgewicht - Hans Orsolics - wurde gestern wegen schwerer Körperverletzung verhaftet. Hans Orsolics' sportliche Karriere gilt schon seit einiger Zeit als beendet. Aufgrund diverser Gewaltausbrüch war der einstige Berufsboxer in den letzten Monaten mehrmals in die Schlagzeilen geraten und ist bereits vorbestraft. Gestern Nacht verprügelte er nun während einer Probe einen Komponisten, mit dessen Hilfe er eine zweite Karriere als Schlagerstar aufbauen wollte. Der hoch verschuldete Boxer, dem auch Tablettensucht nachgesagt wird, behauptete nach seiner Verhaftung, seit geraumer Zeit von Stimmen und Erscheinungen heimgesucht zu werden, die ihm sein Handeln befehlen würden. Orsolics ist der erste österreichische Boxer, der an die Spitze der Weltrangliste gelangte.

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  ALLE SIEBEN WELLEN von Daniel Glattauer  
  Uraufführung am 6. Mai 2010 im Theater in der Josefstadt / Kammerspiele Wien
Bühnenfassung von Ulrike Zemme

An alle nordwindgebeutelten „Glattauer-Süchtigen“! Die hinreißende Fortsetzung von "Gut gegen Nordwind" ist da und überschwemmt in Ulrike Zemmes kongenialer Bühnenfassung die Theaterlandschaft. Glattauer hat die stürmischen Nordwinde mit wogenden Meereswellen bezwungen und wird auch diesmal einen Flächenbrand auf allen deutschen Bühnen auslösen. Werden Leo und Emmi nun von der siebenten Welle erfasst? Spannend, witzig, berührend, genial!

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  BLUT AUF EIS von Stephan C. Lack  
  Premiere am 14. Mai 2010 neuebuehnevillach

Ein Wohnhaus mit seinen Mietern. Sie scheinen außer der Adresse nichts gemeinsam zu haben. Doch die Wege kreuzen sich. Ein Spiel mit wandelnden Identitäten verdichtet sich. Einzelne Geschichten verknüpfen sich zu einem fatalen Ende, dessen Auftakt ein blutiger Unfall in der Eislaufhalle ist.

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  FIRST LADIES von Manfred Koch  
  Uraufführung am 21. Mai 2010 im Theater Carré Noir, CH-Biel

Drei Präsidentengattinnen warten - betreut von einem smarten Barkeeper - auf den Ausgang heikler Friedensverhandlungen. Um die Entscheidungen ihrer angetrauten Staatsoberhäupter zu beeinflussen, verwandeln sich die First Ladies in Hexen und surfen durch die Jahrhunderte. Ein irrer Spaß für drei Vollblut-Komödiantinnen und ein männliches Opfer ihrer Begierden.

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  DAS GEHEIMNIS DER GEIGE - Kindermusical  
  Premiere am 6. Juni 2010 im Brucknerhaus Linz
Libretto: Veronika Kelcher und Elisabeth Vera Rathenböck
Komponist: Balduin Sulzer

Als die Magische Melodie auf der Geige erklingt, beginnt für Cora und Jonathan eine Zeitreise. Immer wieder geraten sie dabei in knifflige Situationen. Wie befreit Jonathan seine Freundin aus dem Kerker der Ritterburg? Warum ist eine Geige des besten Geigenbauers plötzlich stumm? Wer hat das Wunderkind Wolfgang Amadeus Mozart entführt? Das Musical von Balduin Sulzer (Libretto von Veronika Kelcher & Elisabeth Vera Rathenböck) ist ein Abenteuer mit vielen Liedern!

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  TOTAL GLÜCKLICH von Silke Hassler  
  Uraufführung im Theater in der Josefstadt/Probebühne im September 2010

Sie sind jung, talentiert, gutaussehend, die Welt steht ihnen offen, kurz: Sie sind total glücklich. Oder etwa doch nicht? Er und Sie wohnen Tür an Tür und haben sich in ihrer Einsamkeit häuslich eingerichtet. Zwischen Telefon-Sex und CDs mit Partnergeräuschen spielt jeder dem anderen eine intakte Zweisamkeit vor. Funktioniert das Glück nur in der Vorstellung?

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  DER GUTE TOD von Wannie de Wijn - Übersetzung: Stephan C. Lack  
  Deutsche Erstaufführung am 11. September 2010 im Thüringer Landestheater Rudolstadt

Euthanasie - wörtlich übersetzt „guter Tod“ - wird in Europa unterschiedlich gehandelt. In den Niederlanden existiert seit 2001 ein Euthanasiegesetz. Wannie de Wijn liefert ein brisantes 6- Personen- Stück zum Thema „Sterbehilfe“: Der todkranke Bernhard beschließt, seinem Leben mit Hilfe seines befreundeten Arztes Robert ein Ende zu setzen. Am Vorabend des festgelegten Todes versammelt er die wichtigsten Menschen um sein Sterbebett. Trotz aller guten Vorsätze brechen Konflikte und Unstimmigkeiten aus. Nicht jeder kann den Entschluss Bernhards nachvollziehen. Doch die Zeit tickt, und der nächste Morgen rückt näher.

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  POLSPRUNG von Gabriel Barylli  
  Deutsche Erstaufführung im Dezember 2010 - Euro Theater Central, Bonn

Der Mayakalender prophezeit, dass die Welt am 21.Dezember 2012 untergehen werde, nur einige Auserwählte würden überleben. Viktor hat alle Brücken hinter sich abgebrochen und sich vorsorglich eine Berghütte gemietet, um dort auf 2.400 Metern Höhe den Weltuntergang zu überstehen. Mit allem hat er gerechnet, nur nicht mit dem Erscheinen des Hüttenbesitzers Jacob. Statt der finalen Katastrophe verschüttet eine Lawine das Refugium und zwingt die beiden Männer, sich in ihrer konträren Haltung zum Weltuntergangs-Szenario einander zu nähern.

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