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  Peter Turrinis SILVESTER in der Schweizer Erstaufführung am Theater St. Gallen  
  Peter Turrinis SILVESTER stand über den Jahreswechsel auf dem Spielplan des Theaters St. Gallen – die Premiere am 21.12.11 unter der Regie von Thilo Voggenreiter war gleichzeitig Schweizer Erstaufführung.

Eine Silvesternacht, in der der vereinsamte Leo Waller über die Caritas einen behinderten jungen Mann einlädt, um mit ihm zu feiern, und den Gast letztendlich zum Objekt seiner ungelebten Sehnsüchte macht, bis eine alternde Soubrette auftaucht, die ursprünglich als Home-Entertainment-Programm eingeplant aber längst wieder abbestellt war.

„Hans Rudolf Spühler vollbringt den Balanceakt zwischen plumper Anmache und verzweifelter Suche nach Nähe. Wenn er im Tigertanga dasteht vor Herbert Stein mit dem ‚Papageiensyndrom‘, dann nimmt er uns mit auf eine lange schmerzvolle Reise [der] Sprach- und Beziehungslosigkeit. […] Eine Groteske über die Bedürftigkeit des Menschen.“
St. Galler Tagblatt, Brigitte Schmid-Gugler

„Im Grund ein tieftrauriges Stück und vielleicht eben deshalb eine große Komödie.“
Südkurier, Peter L. Schaufelberger

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  Elfriede Hammerls LIFTSTOPP  
  Begeisterung über Elfriede Hammerls 2-Personen-Stück „Liftstopp“, das nach der UA am 18. Oktober 2011 bis zum Jahreswechsel an der Freien Bühne Wieden in Wien gespielt wurde, Regie führte Kitty Kino.

Ein „kulturelles Highlight“, schreibt Peter Michael Lingens im profil, „ein sensationelles Stück“. Er vergleicht LIFTSTOPP mit Rezas Erfolgsstück DER GOTT DES GEMETZELS: „Sind es in Yasmina Rezas ‚Gemetzel‘ zwei Ehepaare, die sich im gutbürgerlichen Salon Satz für Satz entblößen, so legen bei Elfriede Hammerl eine alternde, erfolglose Schauspielerin und ein junger, schwuler ‚Ausländer‘ im stecken gebliebenen Aufzug die Masken ab.“ „Sie drängt ihm ihre triste Lebensgeschichte auf – er versucht vergeblich, sich nur aufs eigene Unglück zu konzentrieren: Weil seine Job-Bewerbung zum x-ten Mal gescheitert ist und sein Geliebter eine Stellung in Japan angenommen hat, will er sich aus dem 15. Stock stürzen.

Diese Tragödie erzählt ‚Liftstopp‘ so, dass man aus dem Lachen nicht herauskommt: als Kettenreaktion einander gegenseitig entzündender Pointen. Das könnte schiefgehen, wenn man vor lauter Pointen die Handlung nicht mehr sähe – aber die ist immer gegenwärtig und strebt […] einem berührenden Höhepunkt zu: Die Tränen, die man lacht, sind plötzlich echt. Etwas Besseres kann man über eine Tragikomödie nicht sagen.">br> profil, Peter Michael Lingens

„Both characters are lovable for their frank admission of defeats and yet their irrepressible hopes for a chance for the better. […A] hilarious comedy […]!”
Plays International, Dana Rufolo

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  GUT GEGEN NORDWIND an der neuenbuehnevillach  
  Viel Applaus für Glattauers und Zemmes GUT GEGEN NORDWIND an der neuenbuehnevillach: Unter der Regie von Christine Wipplinger gelingt bei der Premiere am 8.12. ein konzentriertes Kammerspiel. Die Krone erfindet in der Premierenkritik eigens neue Steigerungsformen: „hoch gelungen“ sei die Aufführung!

„Eine Sequenz überaus lebendiger Bilder.“ Kärntner Tageszeitung, Gorana Gavran

„Liebenswert und romantisch, auf hohem Niveau, witzig und nachdenklich […]“ Uschi Loigge, Kronenzeitung

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  A CLOCKWORK ORANGE am Schleswig-Holsteinischen Landestheater  
  Regisseur Markus Bauer trifft am Landestheater Schleswig Holstein eine mutige Entscheidung und besetzt Anthony Burgess‘ Protagonisten, den gewaltbesessenen Alex, Leader einer Jugendbande, mit einer Frau. Dass die Gewalt, auch bei Sexualverbrechen, von einer Frau, ja von einem Mädchen ausgehen kann, schockiert und provoziert und stellt die Geschichte um Alex und seine/ihre „Droogs“ in ein ganz neues Licht. Ein „Albtraum“, der „die ganze Brutalität von ‚A Clockwork Orange‘ erst in den Köpfen der Zuschauer entfaltet“, so Antonia Stahl im Flensburger Tageblatt. Thomas Richter hebt in den Kieler Nachrichten hervor, die Gewaltszenen, mit Puppenspielern inszeniert und von Alex simultan erzählt, seien „von markerschütternder Eindringlichkeit“.

Viel Beifall bei der Premiere am 17. Dezember in Rendsburg.
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  Stefan Vögels GLOBAL PLAYER auf Schwäbisch: GSCHÄFTLESMACHER an der Rems-Murr-Bühne Leutenbach  
  Stefan Vögels Finanzkomödie passt in Zeiten von Wall-Street-Protesten und weltweiten Demonstrationen gegen den Turbokapitalismus auf jeden Spielplan. Geht es doch um den ehrlichen Mitarbeiter, der den sozial gewissenlosen Machenschaften auf Führungsebene ein Ende setzt. Die Inszenierung in Leutenbach, Premiere 04.11., rückt den Stoff durch die Übertragung in Schwäbische Mundart noch näher ans Publikum heran – was die Winnender Zeitung zu enorm engagierten Postulaten verleitet: „Der Mittelstand und dessen Realwirtschaft“ sei, so heißt es in der Kritik von Michael Riediger, „die letzte Bastion des Anstands in Krisenzeiten.“

Großer Applaus!

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  KINDSMORD von Peter Turrini an der neuenbuehnevillach  
  Unter der Regie von Tamara Hattler wurde Peter Turrinis KINDSMORD an der neuenbuehnevillach begeistert aufgenommen. Eine lange Stille ging dem großen Applaus bei der Premiere am 03.11. voraus – die Darstellung von Katrin Hauptmann berührte und schaffte etwas wie Verständnis für den Hintergrund dieser Tat.

Aus den Kritiken: „[Die] knapp einstündige psychologische Studie [geht] unter die Haut. […] Geurteilt wird nicht in Peter Turrinis Kammerspiel, eher sichtbar gemacht, freigelegt, was eine fremdbestimmte Seele zur Täterin machen kann. Nicht soziale Benachteiligung oder materielle Not dienen zur Erklärung. Die Geschichte ist im gutbürgerlichen, nicht im proletarischen Milieu angesiedelt. Die Gewalt ist subtil, und sie ist männlich. […] Ob man den angedeuteten sexuellen Missbrauch durch den Vater aus dem vielschichtigen Text herausliest oder bloß die psychische Labilität einer sensiblen Frau – immer ist es die Männerwelt mit ihren Vorstellungen von dem, was eine Frau zu sein hat. […] Ein sehenswerter, dichter Theaterabend.“
Kleine Zeitung, Karin Waldner-Petutschnig

„Peter Turrinis KINDSMORD beeindruckte durch Tiefgang und sprachliche Meisterschaft. Katrin Hauptmann ist in der behutsamen Aktualisierung durch den Autor schlichtweg eine Idealbesetzung – verdienter Premierenjubel!“
Kronen Zeitung

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  Silke Hasslers TOTAL GLÜCKLICH in Frankreich und Polen  
  Silke Hasslers Tragikomödie um zwei junge Singles, die mediale Scheinbeziehungen pflegen, um dem jeweiligen Nachbarn ihre Einsamkeit nicht eingestehen zu müssen, begeistert in Frankreich und Polen. Unter der Regie von Jan Kochanowski fand am 21.10. die Polnische Erstaufführung am Stettiner Krypta-Theater statt, die Übersetzung steuerte Alexander Berlin bei. In einer Kritik aus der „Glos Szczecinski“ heißt es, die Einsamkeit der beiden Protagonisten sei zwar frei gewählt, „aber auch eine Notwendigkeit, eine Flucht vor der Verbindlichkeit und der Nähe zum Anderen.“ Eine treffende Diagnose für die Single-Gesellschaft! Auch die französische Erstaufführung am 26. 11. im Théâtre des Salins in Martigues in der Übersetzung von Silvia Berutti-Ronelt wurde mit Jubel begrüßt. Wir sind „Super heureux“!
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  BLIND DATE von Theo van Gogh am Thalia Theater Hamburg  
  Die Theaterbar Zentrale, ehemals ‚Nachtasyl‘, direkt unter dem Dach des Thalia Theaters in Hamburg, ist der perfekte Spielort für Theo van Goghs BLIND DATE in der Bühnenfassung von August Zirner. Das Publikum sitzt in der verspielt beleuchteten, schummrigen Bar an den Tischen und wird so Teil des Geschehens zwischen Pom und Katya, dem Paar, das nach dem Tod der dreijährigen Tochter versucht, ihre Hassliebe in Rollenspielen auszuagieren und der Beziehung so eine zweite Chance zu geben. Pom, der schlechte Zauberer, ist Besitzer der Bar und zeigt den Besuchern zwischen den Dates seine Kartentricks. Zumindest bringt er viele verdeckte Karten unter die Leute – auf den Trick warten die Zuschauer vergeblich. Das passt ins Schema: Wie viel liegt den Partnern, die für jedes Date in eine andere Rolle schlüpfen, eigentlich an der Macht der Illusion? Fakt ist, das Spiel führt die beiden zusammen. Gemeinsam schaffen sie es, eine endgültige Entscheidung zu fällen…
br> DEA war am 29. Oktober, Regie führte Alia Luque. „Ein traurig-schönes Kammerspiel.”, so das Hamburger Abendblatt. Die MOPO schließt sich an: „Stark, intensiv und unter die Haut gehend.“

http://www.thalia-theater.de/programm/repertoire/detailansicht/stueck/blind-date/

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  Die Jubiläumsspielzeit 2012 an der neuenbuehnevillach  
  Die neuebuehnevillach feiert 2012 ihr 10-jähriges Jubiläum – der Spielplan ist reich an Uraufführungen und aufwendigen Jubiläums-Produktionen. Wir freuen uns, dass mit Dušan Kovačević, Franzobel, Michael Köhlmeier und Daniel Glattauer gleich vier Sssler-Autoren auf dem Programm stehen!

„Radowan III“, Kovačevićs Drama um den erbitterten Kampf zwischen zwei benachbarten jugoslawischen Familien fern der Heimat (Ü: Milo Dor), erlebt unter der Regie von Nina C. Gabriel die österreichische Erstaufführung. Franzobel hat mit „Der junge Hitler“ ein satirisch surreales Auftragswerk für die neuebuehne geschrieben, das unter der Regie von Manfred Lukas-Luderer zur UA kommt.
>br>„Sunrise“ basiert auf einer Erzählung von Michael Köhlmeier, die Musik steuerte Fritz Rainer bei. Die UA wird von Anselm Lipgens inszeniert.

Und, last but not least: Auch die neuebuehnevillach spielt das Sequel der erfolgreichen Nordwind-Komödie, „Alle sieben Wellen“ von Daniel Glattauer, Regie führt Christine Wipplinger.

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  ACHTUNG, DEUTSCH! von Stefan Vögel am Theater an der Kö in Düsseldorf  
  Stefan Vögels Komödie räumt unter der Regie von Jochen Busse in Düsseldorf so richtig ab: Viele Lacher, positive Kritiken und stürmischer Applaus!

Das Stück über die Multikulti-WG, die dem Prüfer von der Wohnungsbaugenossen¬schaft eine deutsche Familie vorspielen muss, um das Wohnrecht zu behalten, nimmt unsere Klischees über nationale Identitäten aufs Korn und kreist spielerisch um die Frage, was nun eigentlich das besonders „Deutsche“ an den Deutschen ist. Das fördert nicht nur (Selbst)erkenntnisse über die Spezies des Wutbürgers zutage – es zeigt auch, dass Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Gesetzestreue nicht mehr unbedingt zu den deutschen Primärtugenden zählen…

http://www.theateranderkoe.de/

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  DER BLAUE ENGEL am Winterhuder Fährhaus in Hamburg  
  Die Inszenierung von Klaus Gendries, bereits im Frühjahr an der Komödie am Kurfürstendamm in Berlin sehr erfolgreich, begeistert Publikum und Presse nun auch in Hamburg. Besonders erwähnt werden Stefanie Dietrich und Walter Plathe in den Hauptrollen, deren eigenständige Interpretation über eine reine Hommage an die Vorbilder hinausgeht.

Die Stückfassung von Peter Turrini nach dem Roman „Professor Unrat“ von Heinrich Mann und dem Film „Der blaue Engel“ von Josef von Sternberg, unter Verwendung des Drehbuches von Carl Zuckmayer, Karl Gustav Vollmoeller und Robert Liebmann wird im Hamburger Abendblatt vor allem für ihre Nähe zum Volkstheater mit einer charakteristisch „scherenschnittartigen“ Figurenzeichnung gelobt.

Großer Applaus bei der Premiere am 16. September in der Komödie Winterhuder Fährhaus!

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  Raoul Biltgens DER TRAUM VOM WOLF am Theater Hof uraufgeführt  
  Der Jugendclub des Theaters Hof unter der Leitung von Claudia-Maria-Wagner brillierte in der UA von Biltgens Jugendstück „Der Traum vom Wolf“ am 17. November vor ausverkauftem Haus.

Der „Wolf“, von dem hier geträumt wird, ist ein gutaussehender Sportlehrer. Die jungen Schülerinnen projizieren ihre erwachenden Sehnsüchte auf den vermeintlich reifen Mann, der, wie sich herausstellt, doch selbst nicht erwachsen genug ist, um richtig mit der Situation umzugehen.

Das überwiegend jugendliche Publikum feierte das Stück, das „direkt aus deren schulischer Lebenswelt kommt“, so die Frankenpost. Autor Raoul Biltgen stelle die „Stutenbissigkeit“, die „hormongesteuerten Stimmungsschwankungen“ der Jugendlichen treffend dar und verdichte das Intrigenspiel zu einem „amüsanten Albtraum“.

http://www.frankenpost.de/regional/feuilleton/fp/kunstundkultur/Auf-dem-Schwebebalken;art6787,1814106
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  BOEING-BOEING am Landestheater Dinkelsbühl  
  Marc Camolettis Evergreen BOEING-BOEING in der Bearbeitung von Michael Kessler hatte am 12. Oktober am Landestheater Dinkelsbühl Premiere, Regie führte Peter Cahn.

Das Stück ist nach wie vor ein Renner, darüber sind sich Publikum und Presse einig. In den Kritiken wird Kesslers Bearbeitung vor allem für ihre Heutigkeit gelobt – die FLZ schreibt, das Stück sei nicht nur „zeitgeistig“ sondern auch „gesellschaftskritisch und moralisch“. Es könne statt „Boeing-Boeing“ genauso gut „Bunga Bunga“ heißen. Der Fränkische Anzeiger, der einleitend betont, das Stück habe es wegen seiner schwindelerregenden Aufführungszahlen sogar ins Guinness-Buch der Rekorde gebracht, umreißt das heutige Boeing-Boeing treffend: Ein „eitler Yuppie auf der Jagd nach Liebe.“

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  Gabriel Baryllis BUTTERBROT am Theater Die Färbe Singen  
  Ein voller Erfolg ist Peter Simons Inszenierung von Gabriel Baryllis BUTTERBROT, die am 21. September im Theater Die Färbe Singen Premiere feierte. Das Publikum – nicht zuletzt dank einer neu eingefügten weiblichen Rolle, die der ‚Männerrunde‘ einen anderen Rahmen gibt, auch und besonders die Frauen – ließ mit vielen Lachern und großem Applaus keinen Zweifel daran, dass die Symptome der Mann-Frau-Unverträglichkeit nach wie vor weit verbreitet sind.

So bezeichnet das Wochenblatt den „spannenden Theaterabend“ als „so richtig aus dem Leben gegriffen.“ Und der Südkurier konstatiert, dass „die Überforderung in der Liebe“ Mann wie Frau betreffe. Das Witzige an Baryllis Stück sei dabei, dass es hier Männer seien, die Frauengespräche führten. Barylli gelinge es, „den modernen Mann und seinen vorgeblich noch vorhandenen archaischen Jagdinstinkt zu enttarnen.“

„Der große Komödienschlager dieses Herbstes“, so das Wochenblatt.

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  GUT GEGEN NORDWIND in Neuss, Amsterdam und Bern, ALLE SIEBEN WELLEN in Aachen  
  Drei Neuinszenierungen allein in der zweiten Oktoberhälfte – das lässt sich sehen! Autor Daniel Glattauer und die Co-Autorin der Bühnenfassungen, Ulrike Zemme, haben einfach einen absoluten Coup gelandet. Was der Riesenerfolg des zweiten Teils ALLE SIEBEN WELLEN noch einmal ganz deutlich beweist: Von Emmi und Leo kann man nie genug kriegen!

In Neuss hebt die RP Online zur Inszenierung von Christopher Hustert hervor, dass gerade die virtuellen Identitäten im Netz Raum für Projektionen geben – und liefert damit einen stichhaltigen Grund, warum bei Emmi und Leo die Angst vor einem Treffen in der Wirklichkeit so groß ist. Die Berner Zeitung führt jene wiederum ganz plakativ auf „die Entdeckung des Mundgeruchs“ zurück. Wer wirkliche Nähe zulässt, wird eben nicht nur Verführerisches an dem anderen entdecken. Zur Inszenierung in Bern, Regie Markus Keller, veröffentlicht auch seniorweb.ch eine sehr gute Kritik und erfindet zur Beschreibung des Schauspielgeschehens eigens das Wort „wechselsprechen“. Fritz Vollenweider stellt GUT GEGEN NORDWIND in eine Linie mit Briefwechsel-Klassikern wie „Geliebter Lügner“ von Jerome Kilty, Ernst Lubitschs „The Shop Around the Corner“ oder „E-Mail für Dich“ mit Meg Ryan und Tom Hanks. Über „Gut gegen Nordwind“ schreibt er: „Das Stück lebt nicht nur vom Dialog, sondern vor allem von der Sprache und deutlich auch vom Sprechen. Die fiktiven Mails sind außerordentlich ausdrucksgewandt. Schon Sprechtechnik und Gestaltung der Dialoge schaffen Dramatik.“

In den Niederlanden kommt GUT GEGEN NORDWIND jetzt als „Emmi@Leo“ auf die Bühne – unter der Regie von Wannie de Wijn feierte das Stück am 29. Oktober eine umjubelte Premiere in der Leidse Schouwburg und tourt seitdem durch Holland. Die Übersetzung lieferte Gerrit Bussink.

http://www.youtube.com/watch?v=SkxpUoHb11U

Auch zu „Alle sieben Wellen“ in Aachen, Regie Uwe Brandt und Anja Junski, gibt es nur positive Reaktionen. Die AZ Kultur schreibt, der „Umzug von Emmis Goldfischen“ lasse doch schon auf ein gutes Ende hoffen. In der AZ-Umfrage sind sich alle einig: „Die Fortsetzung war sogar besser als der erste Teil“!

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  DAS BIN DOCH ICH von Thomas Glavinic am Schauspielhaus Graz uraufgeführt  
  Die Uraufführung von Thomas Glavinic‘ DAS BIN DOCH ICH, für die Bühne adaptiert und inszeniert von Christine Eder, sorgte am 2. Oktober am Schauspielhaus Graz für Lachtränen.

DAS BIN DOCH ICH ist, wie der Titel schon sagt, ein Selbstportrait: Der Autor Thomas Glavinic noch vor dem großen Erfolg, den ihm der Roman DAS BIN DOCH ICH einbringen sollte. Zwischen Hypochondrie, Alkoholismus und der Nabelbeschau der Wiener Literaturszene hin und hergeworfen, sucht die Romanfigur Thomas Glavinic einen Verlag für DIE ARBEIT DER NACHT. Die Verkaufszahlen von Freund Daniel Kehlmanns Bestseller DIE VERMESSUNG DER WELT schnellen derweil unaufhaltsam in die Höhe.

Christine Eder hat in Thomas Frank einen fabelhaften Glavinic-Darsteller gefunden und besetzt die ganze Wiener Kunst-Society inklusive Starschriftstellern wie Vargas Llosa mit drei Schauspielern, die große Wandlungsfähigkeit beweisen. Die ‚Bühne des Lebens‘, auf der sie alle gern die Hauptrolle spielen würden, wird in Graz auf die Theaterbühne gehoben.

Ein überaus gelungener Abend. Einhellig positive Kritiken.

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  GUT GEGEN NORDWIND in Greifswald, Trier, Hanau, Regensburg, Bilbao und San Sebastián
ALLE SIEBEN WELLEN in Linz
 
  Daniel Glattauers GUT GEGEN NORDWIND hat schon mit Beginn der neuen Spielzeit einen wahren Premieren-Marathon hingelegt. Neben den erfolgreichen Neuinszenierungen in Deutschland sind nun auch eine spanische sowie eine baskische Fassung in Bilbao und San Sebastián uraufgeführt worden.

Überall sind die Säle voll und die Herzen des Publikums schlagen für die beiden neuzeitlichen Verliebten, die sich nur in der Anonymität des World Wide Web begegnen können. Auch die Kritiken in den verschiedenen Regionalzeitungen fallen überaus positiv aus – wegen rechtlicher Unklarheiten bezüglich des Zitierens von Rezensionen müssen wir jedoch derzeit auf einen Pressespiegel verzichten. Trösten Sie sich damit, dass es allemal lohnender ist, ins Theater zu gehen und sich GUT GEGEN NORDWIND anzuschauen, als die hundertste gute Kritik zu lesen! Es wird bestimmt gerade irgendwo in Ihrer Nähe gespielt…

Am Landestheater Linz ist man den Nordwind mittlerweile gewohnt und reitet jetzt auf der neuesten Welle mit – in ALLE SIEBEN WELLEN vermag das bereits erprobte Emmi- Leo-Darstellerduo das Publikum erneut in seinen Bann zu schlagen. Die OÖ Nachrichten titeln treffend: „Ein ‚Muss‘ für die Generation Facebook“. Nicht nur für die!

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  Elfriede Hammerls LIFT STOPP an der Freien Bühne Wieden uraufgeführt  
  Am 18. Oktober kam Elfriede Hammerls Komödie LIFT STOPP in Wien an der Freien Bühne Wieden zur Uraufführung, Regie führte Kitty Kino.

Ein Stromausfall in einem Lift lässt IHR, einer erfolglosen Schauspielerin in den Mittfünfzigern, und IHM, einem jungen Mann mit osteuropäischen Wurzeln, der sich in den Fallstricken der ‚Generation Praktikum‘ verfangen hat, keine andere Wahl: Sie lernen sich näher kennen. Das erzwungene Zusammensein auf engstem Raum hat für die beiden auch eine gute Seite: Sie lassen sich, trotz anfänglichem Zögern, von dem jeweils anderen in die Karten gucken. Sie sprechen von ihren Hoffnungen, zeigen aber auch ihre Einsamkeit und Ratlosigkeit. Die nahe Begegnung führt, als die Fahrt endlich weitergeht, in beider Leben zu einem Kurswechsel…

Ein berührendes Stück!

Dazu die Wiener Zeitung:

„Um das Ganze voll zur Geltung zu bringen, braucht es eine minutiöse, einfühlsame Inszenierung (Kitty Kino), ein raffiniert karges Bühnenbild (Erwin Bail) und vor allem zwei ungemein starke Schauspielerpersönlichkeiten wie Anita Kolbert und Robert Ritter. All dies ist hier in geradezu verschwenderischem Maß vorhanden. Kolbert und Ritter sind in jeder Minute glaubhaft, sie outrieren nicht, sie werden nicht sentimental, sie sind einfach da und ziehen das Publikum in ihren Bann. Und berühren, trotz eines glänzend servierten Pointenfeuerwerks, durch ihre Menschlichkeit.“

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  Stefan Vögels DIE SÜSSESTEN FRÜCHTE am Theater Chambinzky  
  Am 23.09. feierte Stefan Vögels Beziehungskomödie am Theater Chambinzky in Würzburg Premiere, Regie führte Gwendolyn von Ambesser.

Zwei befreundete Paare um die 30 beschließen bei Rotwein einen Partnertausch auf Probe: für 14 Tage darf nun die lebenslustige Claudia offiziell mit dem Performance-Künstler Georg zusammen sein, mit dem sie vorher schon heimlich eine Affäre hatte, und der besonnene Michael kriegt die wie er selbst eher auf Beständigkeit bedachte Floristin Sarah. Zwischen letzteren funkt es ganz erheblich, und der Rücktausch nach 14 Tagen ist problematischer, als zunächst angenommen.

Stefan Vögel spricht mit seiner Komödie Fragen an, die den meisten Menschen, die schon einmal eine feste Beziehung geführt haben, bekannt vorkommen dürften: Passen wir wirklich zusammen? Wie wäre es mit einem, einer anderen? Oder, ganz im Gegenteil: Was bestimmt gerade uns füreinander?

Das alles natürlich mit der feinen Vögelschen Menschenkenntnis und vor allem – mit Humor!

Das Stück, 2004 am Theater am Kurfürstendamm in Berlin uraufgeführt, erntete beim Würzburger Publikum großen Applaus.

Dazu die „Mainpost“:

http://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/Umjubelte-Premiere-von-Die-suessesten-Fruechte-im-Chambinzky;art735,6344967

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  NESTROYPREIS für PETER TURRINI  
  Wir freuen uns, bekannt geben zu dürfen, dass Peter Turrini heuer mit dem Nestroypreis für sein Lebenswerk ausgezeichnet wird. In der Begründung der Jury heißt es:

„Zweifellos zählt Peter Turrini zu den meistgespielten und auch meistübersetzten österreichischen Dramatikern. Seine Stücke lösten in Österreich Skandale aus, wurden ebenso im Burgtheater, in der Josefstadt, im Volkstheater und in den Landestheatern aufgeführt wie an kleineren Bühnen. Noch ist die Quelle keineswegs versiegt und das Publikum kann von seinen Dramen immer neu beeindruckt und erfreut werden, über sie nachdenken und sich empören. Turrini scheidet die Geister allerdings nicht mehr so krass, nicht, weil er milder geworden, weniger provoziert oder auf Missstände hinweist, sondern seine brisanten, politisch relevanten Themen auch berühren. Über 40 Jahre hinweg erstreckt sich nun sein dramatisches Schaffen, von ‚Rozznjogd‘, 1971 im Volkstheater, bis zu ‚Silvester‘, 2011 in Klagenfurt uraufgeführt. Ein Lebenswerk, das mit dem Wunsch zur Fortsetzung zu feiern ist.“

http://www.nestroypreis.at/show_content2.php?s2id=52

Die Preisverleihung findet am 14. November 2011 im Rahmen einer geschlossenen Veranstaltung im Raimund Theater statt.

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  GEISTER IN PRINCETON von DANIEL KEHLMANN am Schauspielhaus Graz uraufgeführt  
  Die Uraufführung von Daniel Kehlmanns Dramatiker-Debut „Geister in Princeton“, einem Stück über den Logiker Kurt Gödel, sorgte am Schauspielhaus Graz am 24.09. unter der Regie von Intendantin Anna Badora für Begeisterung. Das Stück über den Logiker, der Gespenster sieht, lebt von „der Kehlmann‘schen Kunst, die Paradoxien Purzelbäume schlagen zu lassen“, wie es Die Presse treffend formuliert.Einhellig positive Reaktionen.
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  MAGIC AFTERNOON – RELOADED. Wolfi Bauers 68er-Skandalstück in der Neuauflage – und mit gealtertem Personal. Ein großer Erfolg am 3raum-Anatomietheater in Wien  
  Der Intendant des 3raum-Anatomietheaters in Wien, Hubsi Kramar, ist noch immer so etwas wie ein Nonkonformist der hiesigen Theaterszene. Was, unter vielen anderen Aspekten, die Entscheidung legitimiert, sich selbst als Schriftsteller Charly zu besetzen. Der „Magic Afternoon“ ist dabei ins beste Alter geraten – und spielt unter Hubsi Kramars Regie nicht in der sturmfreien Bude sondern im Altersheim.

MAGIC AFTERNOON – reloaded ist vielleicht gerade deswegen so komisch, weil es mit der Generation, die Wolfgang Bauer 1968 beschrieben hat, mitgegangen ist, und sie heute zeigt: Als fast schon 68-jährige…

Großer Applaus von Publikum und Presse!
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  Elisabeth Vera Rathenböcks Ein-Frau-Stück WIR SCHAUEN NICHT WEG am Pfalztheater Kaiserslautern uraufgeführt  
  Das Pfalztheater Kaiserslautern bringt Elisabeth Vera Rathenböcks WIR SCHAUEN NICHT WEG, ein Stück über Mobbing in der Schule, ganz nah an die Jugendlichen ran – die Schauspielerin Marion Fuhs spielt mit und für die Schüler und verwickelt sie in eine Geschichte, die sich in den Klassenzimmern ohnehin immer wieder abspielt: Es geht um die Mechanismen der Ausgrenzung, ums Dazugehören wollen, ums Anderssein. Für die Regie verantwortlich zeichnet Schauspieldirektor Thomas Krauß, der für die packende Inszenierung gelobt wurde. Das Ganze kommt bei der UA am 31. August in Kaiserslautern bei den Schülern sehr gut an – und gibt Anlass für Diskussionen.
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  DER GUTE TOD von Wannie de Wijn am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin  
  Wannie de Wijns DER GUTE TOD, ein Stück zum Thema Sterbehilfe in der Übersetzung von Stephan Lack, sehr erfolgreich bei der Premiere am 27. August in Schwerin: Regisseur Manuel Schöbel lässt auch das Komische in der Tragödie durchscheinen, und gerade das gibt den Zuschauern den nötigen Raum, um sich eigene Fragen über Leben und Sterben zu stellen. Keine vorgeschriebene Betroffenheit, sondern echte Ergriffenheit: Publikum und Presse in Schwerin sind begeistert von Stück, Regie und Ensemble.
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  SPION OBERST REDL von Nicolaus Hagg bei den Festspielen Reichenau uraufgeführt  
  Mit seinem Auftragswerk über den k.u.k.-Spion Redl, der als Homosexueller erpresst wurde und Staatsgeheimnisse preisgab, lässt Nicolaus Hagg das alte Österreich-Ungarn wiederaufleben. Es gelingt ihm dabei eine historisch richtige Darstellung, die dennoch nicht im Gestern verharrt: Die Charaktere sind von ihrer Zeit geprägt, ihre Anliegen zeitlos, die Fragestellung ist heutig. Ein wunderbarer Cast sorgt unter der Regie von Michael Gampe bei der UA im Neuen Spielraum in Reichenau am 7. Juli 2011 für begeisterten Applaus.
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  Jubel für Camolettis DAS (perfekte) DESASTER DINNER in Berndorf  
  Der neue Intendant Michael Niavarani hat in Berndorf alles richtig gemacht: Mit Camolettis „Das Desaster Dinner“ hat er eine erstklassige Komödie gewählt, ein tolles Ensemble zusammengestellt und dann auch noch selbst die Hauptrolle übernommen. Das Publikum dankt es ihm mit tosendem Applaus, die Presse mit guten Kritiken.
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  UA: Franzobels ROMEO + JULIA – Posse mit Gesang nach W. Shakespeare – erfolgreich am Wiener Lustspielhaus  
  Großen Applaus bei der Uraufführung am 15. Juli gab es für Franzobels eingewienerte Romeo-und-Julia-Komödie, ein Auftragswerk fürs Lustspielhaus. Regie führte Hausherr Adi Hirschal, neben Maddalena-Noemi Hirschal als Julia steht Stefano Bernardin auf der Bühne. Publikum und Presse sind begeistert.
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  DIE DREI VON DER TANKSTELLE in der Music Hall in Worpswede - mehr als reines Nostalgietheater  
  Am 17.06. feierte DIE DREI VON DER TANKSTELLE Premiere in der Worpsweder MUSIC HALL, Regie führte Marcus Ludwig, die Gesangseinlagen wurden von einem sechsköpfigen Ensemble live begleitet.

Der Stoff eignet sich fürs Sommertheater vorzüglich, nicht nur wegen der unschlagbaren Schlager von Werner Richard Heymann.

Man ist überrascht zu sehen, wie gut DIE DREI VON DER TANKSTELLE in unsere Zeit passt: Heute wie damals kann der soziale Abstieg nach einer Pleite ganz schön schnell gehen. Und – dass Männer häufig gegen die Taktiken einer klugen Frau wehr- und machtlos sind, ist altbekannt. Aber im 21. Jahrhundert sind sie es wohl ganz besonders!

Jede Menge Lacher und großer Applaus.
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  GUT GEGEN NORDWIND am Theater der Altmark Stendal  
  Bei der Premiere am 04.06. im Hof der alten Gerberei, der Freiluftspielstätte des Theaters der Altmark in Stendal, agierten die Schauspieler in unmittelbarer Nähe zum Publikum. Regisseur Hannes Hametner trifft einen unterhaltsam-romantischen Ton. Großer Applaus!
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  Andreas Okopenkos STERBEBETT MIT PAPPENDECKELN am Theater Spielraum in Wien uraufgeführt  
  Über 30 Jahre hat das Stück, von Andreas Okopenko, ursprünglich als Auftragswerk verfasst, auf seine Uraufführung warten müssen: Damals, in den 70er Jahren, war der Gedanke, auf der Bühne Künstler verschiedener Sparten mit den unterschiedlichsten Medien zu vereinen, zu futuristisch und man scheute das Stück als ‚unrealisierbar‘. Heute sind die Möglichkeiten da, das Theater arbeitet intermedial – genau der richtige Zeitpunkt, um Andreas Okopenkos‘ STERBEBETT MIT PAPPENDECKELN in einer Fassung von Michael Cerha endlich zur Uraufführung zu bringen. Die UA des Ensembles theaterhimmel unter der Regie Von Sandy Tomsits am 27. Mai in Wien war ein großer Erfolg. Die Komposition und Live-Performance der Musik steuerte Karlheinz Essl bei.
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  Stephan Lacks VERSCHÜTTET in sorbischer Sprache am Deutsch-Sorbischen Volkstheater Bautzen  
  Am 12.03. fand in Bautzen die sorbische Uraufführung von Stephan Lacks VERSCHÜTTET unter dem Titel ZASYPANE statt. Regie führte Gerald Gluth. Das Stück, das eine brüchige Familienkonstellation, geprägt durch den noch nicht verarbeiteten Unfalltod eines Sohnes, die Alzheimererkrankung der Großmutter und einer kriselnden Ehe, thematisiert, sorgte unter den Besuchern für eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit den Problemen unserer Gesellschafts- und Familienstruktur.
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  Peter Limburgs MÖWE UND MOZART an der Komödie Düsseldorf uraufgeführt  
  Peter Limburgs poetische Komödie über die Liebe im Alter wurde am 18. Mai an der Komödie in der Steinstraße Düsseldorf uraufgeführt. In prominenter Besetzung: Unter der Regie von Matthias Freihof spielen Doris Kunstmann und Peter Fricke das ungleiche Paar. René Oltmann gibt den Neffen des griesgrämigen Komponisten Herbert. Und sorgt dafür, dass sein Onkel auf das Werben der lebenslustigen Sofia eingeht.

Ein großer Erfolg!
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  DIE SENNENPUPPE von Ernst Ludwig Leitner / Libretto: Alois Schöpf am Tiroler Landestheater  
  Unter der Regie von Erich Hörtnagl und der musikalischen Leitung von Hansjörg Angerer gastierte am 17. Mai DIE SENNENPUPPE, eine Oper von Ernst Ludwig Leitner nach einem Libretto von Alois Schöpf, am Tiroler Landestheater.

Bei Publikum und Presse kam die Oper, die auf einem Sujet aus der alpinen Sagenwelt basiert, sehr gut an.

Die Kombination moderner Kompositionstechniken mit altbekannten Motiven aus dem regionalen Liedgut geht absolut auf. Großes Lob auch für die Bläserphilharmonie Mozarteum Salzburg und die vier Solisten.
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  BLIND DATE (UA)
Nach einem Film von Theo van Gogh am Schauspielhaus Graz
 
  Unter der Regie von Bernadette Sonnenbichler kam am Donnerstag, den 12. Mai BLIND DATE nach dem gleichnamigen Film von Theo van Gogh unter Verwendung von Motiven aus dem Remake von Stanley Tucci zur Uraufführung. Die deutsche Übersetzung lieferte August Zirner, der auch in der männlichen Hauptrolle zu sehen ist.

Steffi Krautz und August Zirner spielen das ungleiche Paar, dessen große Liebe an der traumatischen gemeinsamen Vergangenheit zu scheitern droht: Pom und Katja haben vor Jahren bei einem Autounfall ihre dreijährige Tochter verloren. Die Beziehung, die in der Folge in die Brüche ging, versuchen die beiden nun, mithilfe von Rollenspielen zu kitten: Über Zeitungsannoncen verabreden sie sich in dem heruntergekommenen Lokal von Pom. Der Kellner, gespielt von Stefan Suske, wohnt den Treffen, die meist schnell eskalieren, als stiller Beobachter bei. Katja schlüpft mal in die Rolle der naiven Tochter, mal in die der aggressiven Schlägerin – Pom spielt den Tanzkursbesucher, den älteren Herren auf der Suche nach Frischfleisch, den Sensiblen, der psychologische Unterstützung braucht.
Auch wenn Katja und Pom in den einzelnen Rollen bestimmte Aspekte der früheren Verletzungen aufarbeiten – nach dem Tod der gemeinsamen Tochter können sie kein neues Leben beginnen. Für Katja und Pom ist es der einzige Ausweg, auch dem eigenen Leben ein Ende zu setzen.
Bernadette Sonnenbichler gewinnt dem beklemmenden Stoff seine humorvollen Momente ab und lässt die Stimmung dadurch oft gewaltsam umschlagen. Das Publikum reagiert mit bewegtem Applaus.
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  Daniel Glattauers ALLE SIEBEN WELLEN in Sommerhausen  
  Das Theater Sommerhausen hat sich nach dem großen Erfolg der NORDWIND-Produktion an die Fortsetzung gewagt und mit Brigitte Obermeier und Heiko Schnierer, wieder unter der Regie von Luise Weber, am 23. April Daniel Glattauers ALLE SIEBEN WELLEN in der Theaterfassung von Ulrike Zemme zur Premiere gebracht.
Zur größten Freude der treuen Emmi-und-Leo-Fans.
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  JEDEM DAS SEINE von Silke Hassler und Peter Turrini – DEA am Landestheater Neustrelitz  
  Am 16. April fand die deutsche Erstaufführung des Volksstücks JEDEM DAS SEINE von Hassler / Turrini am Landestheater Neustrelitz statt, Regie führte Annett Wöhlert. Das Stück zeigt eine Gruppe jüdischer Häftlinge während der Todesmärsche 1945, die nach dem Sieg der Alliierten in der österreichischen Provinz festsitzen und Schutz in einer Scheune suchen.

Die überwiegend nationalsozialistische Gesinnung der Dorfbewohner kommt für die Gestrandeten zunächst einem Todesurteil gleich – mehrfach wird ihr Quartier von außen unter Beschuss genommen. Um die Landbevölkerung für sich zu gewinnen, beschließen die jüdischen Exhäftlinge, die Operette „Wiener Blut“ einzustudieren.

In Deutschland löst JEDEM DAS SEINE Betroffenheit aus, greift doch Hasslers / Turrinis Stück das Thema Holocaust aus einer ungewohnten Perspektive auf. Das Publikum lässt sich ganz darauf ein.
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  Zwei Premieren von DAS INTERVIEW - am Zimmertheater Tübingen und an der Barther Boddenbühne  
  Barth liegt ganz ‚oben‘ – im Norden Deutschlands, genauer gesagt Mecklenburg Vorpommerns. Tübingen liegt südlich von Stuttgart und damit ganz ‚unten‘ in Baden-Württemberg. In beiden Städten feierte im April Theo Van Goghs/ Theodor Holmans DAS INTERVIEW Premiere: am 09. April an der Barther Boddenbühne unter der Regie von Claudia Nowotny und am 21. April am Zimmertheater Tübingen unter der Regie von Axel Krauße.
Damit gab es allein im April – nach Mainz am 05.04., siehe unten – drei Premieren des von Stephan Lack ins Deutsche übertragenen Erfolgsstücks. Insgesamt, seit der DEA 2006 in Stuttgart, liefert Tübingen die 20. Inszenierung im deutschsprachigen Raum.

Ein Riesenerfolg!
 
     
  DAS INTERVIEW in Mainz  
  An den Mainzer Kammerspielen hatte am 5. April Holmans / Van Goghs DAS INTERVIEW unter der Regie von Tom Pfeifer Premiere.

Pfeifer setzt auf ein karges Bühnenbild und konzentriert sich auf die direkte Konfrontation der beiden Darsteller.

Mit großem Erfolg!
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  Holmans / Van Goghs DAS INTERVIEW in der deutschen Übersetzung von Stephan Lack am Wolfgang Borchert Theater Münster  
  Wieder sehr gute Kritiken für DAS INTERVIEW - Meinhard Zangers Inszenierung, die am 17. März in Münster Premiere feierte, ist ein großer Erfolg.
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  Stefan Vögels RITTER LUDWIG in Vorarlberg und Flensburg  
  Stefan Vögels „Ritter Ludwig“ feierte am 13. März in der plattdeutschen Fassung von Meike Meiners an der Niederdeutschen Bühne Flensburg Premiere, Regie führte Klaus Esch. Das Stück wurde im Norden ebenso gut aufgenommen wie in der Heimat des Autors: Am 17. März war Premiere am Vorarlberger Volkstheater in Götzis, Regie führte Frank Lorenz Engel.

„Ritter Ludwig“ thematisiert Wahlverwandtschaften zur Zeit des demographischen Wandels: Der Altaristokrat und ehemalige Direktor einer Eliteschule Ludwig trifft im Altersheim auf die junge, alleinerziehende, bildungsferne Paula. Nachdem zunächst die Differenzen überwiegen, findet Paula in Ludwig einen Ersatzvater – für sich selbst und für ihr Kind – und einen leidenschaftlichen Pädagogen, mit dessen Hilfe sie ihren Schulabschluss nachholt. Im Gegenzug schafft es Paula nach einem turbulenten Geburtstagsfest, den alten Ludwig mit der Rentnerin Elisabeth zu verkuppeln und eine schon ewig anstehende Aussöhnung mit seiner Tochter herbeizuführen.

Fazit: Es ist nie zu spät, um alte Rechnungen zu begleichen! Und um noch einmal ganz neu anzufangen…

Aus den Kritiken:

„Vögel [beweist] mit diesem Stück wieder einmal, dass er zu ganz großem Kino fähig ist. Prädikat unbedingt sehenswert!“
NEUE, Susanne Geissler

„‘Der arme Ritter‘ hat Herz. Nicht nur, weil ihn Kurt Sternik mit einer Hingabe spielt, die alles, was damit zusammenhängt, wenn man irgendwann im Alter klug genug ist, um zu merken, dass die Kräfte schwinden, plausibel macht, sondern weil er imstande ist, die Feinheiten aus dem Text [...] herauszukitzeln. [...] Jubel in Götzis.“
Vorarlberger Nachrichten, Christa Dietrich

„Das Stück – in der plattdeutschen Fassung von Meike Meiners – enthält alle zu einer guten Komödie gehörenden Zutaten: Viel Wortwitz und Situationskomik, Tempo, leise Momente des Innehaltens sowie eine Handlung, die schlüssig ist und dazu ein ernstes und hochaktuelles Thema liebevoll anpackt. [...] Im Mittelpunkt des Geschehens steht der Generationenkonflikt zwischen dem 80-jährigen Ludwig und der jungen Paula. Werner Hoffmann-Limburg [...] und Gesa Retzlaff [...] liefern sich reizvolle Wortgefechte und kommen sich dabei mit der Zeit immer näher. Hier der strenge ehemalige Internatsleiter, dort die vom Leben und ihren Mitmenschen vernachlässigte, alleinerziehende Mutter, die nicht einmal einen Hauptschulabschluss hat, dafür aber über Talent als Rapperin verfügt. Diese Duelle bereiten dem Publikum höchstes Vergnügen.“
Flensborg Avis, Lars Geerdes

Klaus Esch inszenierte eine Komödie, die – vordergründig heiter – in der Tiefe bittere, ja manchmal unbequeme Wahrheiten vergegenwärtigte. [...] Es lacht sich eben nicht unbeschwert, wenn Franz-Josef (wunderbar von Wolf-Dieter Pencik gespielt) beim Trivial-Pursuit-Spiel um Würde ringend hundert Mal abschweift und die Demenz ihren Schatten wirft. Hautnah erlebt der Zuschauer, wie in der Gestalt der aufmüpfig jungen Paula mit ihrer Boah-ey-Manno-Sprache (super dargestellt von Gesa Retzlaff) lebensfrohe Wärme einzieht. [...] Ridder Ludwig zeigt, dass schmerzliche Lebensbrüche doch immer wieder Lebensfreude, Engagement, ja Liebe zulassen. Mit ausgebreiteten Armen sagt es Ludwig, und es klingt wie ein Programm: ‚Dat geiht bargop‘ [Es geht bergauf, Anm. der Red.]“
Flensburger Nachrichten, Felicitas Gloyer

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  A CLOCKWORK ORANGE am Thalia Theater Halle  
  Unter der Regie von Katka Schroth hatte am 2. März Anthony Burgess‘ A CLOCKWORK ORANGE in der Übersetzung von Harald Müller am Thalia Theater Halle Premiere. Das Stück zum Thema Jugendgewalt, in dem der 14-jährige Bandenboss und vielfache Straftäter Alex in einem staatlichen Konditionierungs¬programm zum Opfer umgepolt wird, gewinnt (leider) in gerade heute wieder an Aktualität.
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  Ronald Rudolls PAPAS IN MOTION in Warschau  
  Gerade erreicht uns die deutsche Übersetzung einer Jubelkritik aus Polen:

Zeitschrift der LDBT-Bewegung in Polen REPLIKA Ausgabe Nr. 29/2011
Rezension der Theateraufführung Papas in Motion am 26. und 27. November 2010 im Theater Wytwórnia in Warschau.
Papas in Motion. Eine Tragikomödie über Homo- und Bisexuelle Väter.
Von Pamela Wells

Dank dem Österreichischen Kulturforum in Warschau konnte das Warschauer Theater Wytwórnia im November 2010 eine hervorragende Tragikomödie „Papas in Motion“ von Ronald Rudoll über eine Wiener Unterstützungsgruppe für homo- und bisexuelle Väter zeigen. Über Vorstellungen von Beziehungen, in denen wir stecken und über eine Konfrontation dieser mit der Wirklichkeit.

Bereits der Anfang suggeriert, dass dieses eher schwere Thema mit Humor behandelt wird. Es kommt zu einem Geheimtreffen von vier Frauen, die einander nicht kennen, von denen keine das Ziel des Zusammentreffens kennt. Erst als die fünfte Frau eingetroffen ist, wird das Geheimnis gelöst – dies ist die Ehefrau eines bisexuellen Therapeuten, die zufälligerweise entdeckt hat, dass ihr Ehemann eine Unterstützungsgruppe für homo- oder bisexuelle Väter und Ehemänner leitet. Sie kommt auf die Idee, ihre Ehefrauen zu kontaktieren und … eine Unterstützungsgruppe anzubieten. Mit dieser absurden aber auch dramatischen Situation fängt das Theaterstück über das Entdecken der wirklichen Beziehungen, in denen wir leben, an. Die Reaktionen der Ehefrauen auf die Information über die wahre Sexualorientierung der Ehemänner sind natürlich ganz unterschiedlich – von der Flucht in eine religiös motivierte Verneinung bis hin zu der mit mürrischer Stimme vorgebrachten Behauptung „Ich bin überhaupt nicht überrascht“.

Gleichzeitig können wir eine Therapiestunde der Ehemänner beobachten. Das Spektakel erreicht seinen Höhepunkt, als die Ehefrauen sich zu einer Konfrontation entscheiden und die Therapiestelle betreten. Einer der Männer hat gerade Damenklamotten an, der andere hält den Revolver…

Was wird aus diesem Chaos entstehen? Welches Paar wird zusammen bleiben und welches sich trennen? Was wird mit den Kindern geschehen? Drama und Farce vermischen sich.

Die Protagonistinnen und Protagonisten in „Papas in Motion“ sind eine Galerie hervorragend gezeichneter Gestalten. Da gibt es eine konservative ältere Dame und ihren eleganten Mann, den eine für Homosexuelle typische kleine Dokumententasche verrät. Da gibt es einen Liebhaber der Fitnessstudios, dessen Frau besorgt ist, dass ihr Sohn „dann auch“ sicher Gay wird. Da gibt es eine schicke Diva in Schwarz mit einer untrennbaren Zigarette, gerade ihr Mann ist ein Transvestit. Da gibt es letzten Endes auch das jüngste Paar, bei dem die Frau ihre Schwangerschaft hochmütig wie eine Trophäe zur Schau trägt und deren Mann sich gerade emanzipiert…

„Papas in Motion“ meidet geschickt jegliche Stereotypen ohne an Komik zu verlieren – im Publikum brachen immer wieder Lachsalven los. Das unkonventionelle Ende bringt die Zuschauer zur Reflexion und provoziert dazu, über das weitere Schicksal der Gestalten nachzudenken…

Die Gruppe der anonymen homo- und bisexuellen Väter/Ehemänner in Österreich hat endlich ein Theaterstück bekommen (sein Autor Ronald Rudoll spielt auch eine der Rollen). Wie schaffen es die polnischen homo- und bisexuelle Väter/Ehemänner? Gibt es ähnliche therapeutische Unterstützungstreffen für sie in Warschau oder in Breslau? Interessant, ob es vernünftiger wäre, auf einen polnischen Text über diese Probleme zu warten oder ob ein hiesiges Theater eher „Papas…“ adaptieren wird, denn der Bedarf besteht und das Original gab es nur für ein paar Gastaufführungen.
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  HUMBERRIE von Ronald Rudoll am 3raum Anatomietheater in Wien uraufgeführt  
  Nach dem großen Erfolg von „Papas in Motion“ brachte Ronald Rudoll am 14. März mit „Humberrie“ wieder einen topaktuellen Stoff zur Uraufführung. Es geht um ein Zwitterwesen zwischen Mensch und Pflanze - im Fokus steht neben dem Thema Genmanipulation der Umgang mit einem Wesen, das radikal anders ist. Hubsi Kramar führte Regie im eigenen Haus und tritt auch in der Rolle des ‚Schöpfers‘ dieser genmanipulierten Mensch-Pflanze Prof. Almar auf die Bühne.
Das Publikum im 3raum Theater ließ sich mitreißen: Großer Applaus für Autor und Ensemble!
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  GUT GEGEN NORDWIND in Frankfurt und Rostock  
  Unter der Regie von Peter Kühn feierte Glattauers Bestseller am 3. März Premiere im Frankfurter Fritz Rémond Theater. Begeisterung bei Presse und Publikum! Zwei Tage darauf gleich eine Premiere am Volkstheater Rostock – die Kleine Komödie Warnemünde brachte GUT GEGEN NORDWIND unter der Regie von Sonja Hilberger.
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  LUSTGARANTIE von Silke Hassler an der neuenbuehnevillach uraufgeführt  
  Nachdem bereits kurz nach der UA am 17. März alle 23 geplanten Vorstellungen von Silke Hasslers LUSTGARANTIE ausverkauft waren, hat die neuebuehnevillach soeben drei Zusatztermine angekündigt.

Eigentlich verwundert der große Ansturm kaum, denn wo wollte man denn Lust garantieren, wenn nicht bei der UA eines neuen Hassler-Stücks? Dieses Argument überzeugt auf Anhieb.

Das pikante Thema erklärt alles Weitere. Ja, wir wissen: Sex sells. Dass das auch so sein kann, wenn es um Sex mit Frauen jenseits des Renteneintrittsalters geht, beweist Silke Hassler in ihrer Tragikomödie.
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  Stephan Lacks PFLICHT ODER WAHRHEIT zündet bei Jugendlichen //
UA am Taka-Tuka Theater Salzburg (ab 13)
 
  Am 02. März fand am Kleinen Theater Salzburg die Uraufführung des neuen Jugendstücks von Stephan Lack „Pflicht oder Wahrheit“ statt. Im Untertitel heißt es: „Theaterstück über das erste Mal“. Großes Lob für Regisseurin Caroline Richards und die beiden Darsteller – den glaubwürdigen Ton, den der Autor seinen Figuren gibt, setzen sie überzeugend um. Das jugendliche Publikum ist voll dabei! Und auch die Erwachsenen, ja sogar die Theaterkritiker fühlen sich noch einmal in die Zeit vorm ersten Mal zurückversetzt.
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  KLASSISCHE LIEBESSCHNIPSEL von CONSTANZE DENNIG im THEATER AM LEND in Graz uraufgeführt  
  Die Statuen von Schiller und Goethe erwachen zum Leben, von zwei Puppenspielerinnen geführt. Die Altehrwürdigen locken einen Professor der Linguistik auf die verschlungenen Pfade der Liebe...

Constanze Dennigs KLASSISCHE LIEBESSCHNIPSEL, eine „Commedia mit Menschen und Puppen“, kam am 03. März unter der Regie der Autorin im Theater am Lend in Graz zur UA. Auch die beiden Dichterpuppen wurden von Constanze Dennig gestaltet. Sie boten ein vielschichtiges Zusammenspiel mit dem vierköpfigen Schauspielensemble.
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  GLAUBE LIEBE HOFFNUNG in Plauen-Zwickau  
  Die Premiere von Ödön von Horváths „Kleinem Totentanz“ unter der Regie von Tim Heilmann am 18. Februar in Zwickau wurde euphorisch aufgenommen.

Die Vorbesprechung aus der Freien Presse Zwickau zeigt, wie aktuell die gesellschaftlichen Probleme, die Horváth aufzeigt, heute wieder sind.
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  ACHTUNG DEUTSCH! von Stefan Vögel an der Komödie am Kurfürstendamm uraufgeführt  
  Unter der Regie von Martin Woelffer wurde die UA des neuen Stücks von Stefan Vögel am 27. Februar begeistert aufgenommen. Dazu trug nicht nur das aktuelle Thema, die nationalen Eigenheiten im Spiegel der Integrationsdebatte, das der Vorarlberger Autor komödiantisch umgesetzt hat, bei. Auch die gelungene Besetzung, hervorzuheben ist als urdeutscher Nachbar Helmut Krauss, bringt den Abend so richtig in Fahrt. Großer Applaus für Regie, Ensemble und Autor.
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  GUT GEGEN NORDWIND an der Komödie im Bayerischen Hof in München  
  Man könnte meinen, es sei alles gesagt. Weit gefehlt! Nach der Premiere von GUT GEGEN NORDWIND an der Komödie im Bayerischen Hof am 23. Februar, bei der Michael Kreihsl die beiden Stardarsteller Aglaia Szyszkowitz und Walter Sittler als Emmi und Leo inszenierte, können wir an dieser Stelle noch einmal wirklich aussagekräftige Kritiken über Daniel Glattauers Erfolgsstück vorweisen.
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  MAGIC AFTERNOON am Theater Neumarkt Zürich  
  Das ist mal eine interessante Versuchsanordnung: Eine 25-jährige Regisseurin, Laura Koerfer, inszeniert ein Stück von Wolfgang Bauer, das 1968 uraufgeführt wurde. Und absolut von diesem Datum zu leben scheint. Was hat MAGIC AFTERNOON mit unserer heutigen Lebenswelt zu tun? Laura Koerfer und dem tollen Ensemble gelingt es bei der Premiere am 24. Februar am Theater Neumarkt Zürich, diese Frage zu beantworten. Großer Applaus!
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  URAUFFÜHRUNG im Semperdepot Wien:

CAMILO CHAMÄLEON, eine Oper für Kinder ab 8 Jahren
von Max Nagl, Libretto: Reinhard Palm, Idee + Buch: Katia Guedes
 
  Das Autorentrio hat mit dem Auftragswerk für netzzeit einen hochaktuellen Stoff geliefert, der für das 200-köpfige Ensemble, zusammengesetzt aus professionellen Sängern sowie dem Orchester und Kinderchor des Musikgymnasiums Wien, einiges an Identifikationspotential mitbringt. Heraus kommt gegenwärtiges Musiktheater, das nicht nur die Kinder, aber gerade die etwas angeht. Ein riesen Erfolg war die Uraufführung am 24. Februar im Semperdepot.
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  Jubel für den echten und den falschen Hansi – Franzobels „DER BOXER oder Die zweite Luft des Hans Orsolics“ am Burgtheater uraufgeführt  
  Die UA des neuen Franzobel-Stücks am 19. Februar im Burgtheater Kasino wurde mit Standing Ovations bedacht. Hans Orsolics, der in jungen Jahren eine steile Karriere als Boxer hinlegte und es bis zum Europameister brachte, danach aber ebenso schnell wieder abstieg, saß bei der Uraufführung im Publikum und wurde nachher von Orsolics-Darsteller Johannes Krisch auf die Bühne geholt.

Orsolics hat einfach alles: Er ist Kampfsportlegende, enfant terrible, Stimmenhörer, Prolet, Gefühlsmensch, Ex-Knacki – mit einem Wort: die ideale österreichische Identifikationsfigur. Franzobel gelingt es, jede dieser Facetten in seinem Stück festzuhalten – Regisseur Helbling und Darsteller Johannes Krisch lassen Kunstwelt und biographische Erzählung verschmelzen.
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  DAS INTERVIEW am Societaetstheater Dresden  
  Das Societaetstheater Dresden hat eine mutige Entscheidung getroffen und Stephanie Stumph, dem Fernsehpublikum als Tochter des TV-Kommissars Stubbe bekannt, als TV-Sternchen „Katja“ in Holmans / Van Goghs DAS INTERVIEW besetzt. Die junge Schauspielerin kehrte für die Produktion, die am 11. Februar in Dresden Premiere feierte, in ihre Heimatstadt zurück und stand, nachdem sie jahrelang fürs Fernsehen gearbeitet hat, zum ersten Mal wieder auf einer Theaterbühne. Ihre persönlichen Erfahrungen als prominente Fernsehdarstellerin geben dem Zusammenspiel mit André Kudella eine große Direktheit. Regie führte Jan Böde.
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  BOEING-BOEING – ein sensationeller Erfolg an der Komödie Düsseldorf  
  Publikum und Kritiker sind sich einig – der Camoletti-Klassiker BOEING-BOEING in der Inszenierung von Frank-Lorenz Engel, die an der Komödie Düsseldorf am 09. Februar Premiere feierte, schlägt ein wie eine Bombe. Das ist nicht zuletzt dem tollen Cast zu verdanken: Die Komödie Düsseldorf konnte für diese Produktion berühmte Darsteller wie Anna Montanaro und Ralph Morgenstern gewinnen.
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  netzzeit 2011 out of control
Camilo Chamäleon
Kinderoper von Max Nagl nach einem Libretto von Reinhard Palm - Uraufführung / Auftragswerk von netzzeit
 
  Camilo, das Chamäleon, findet Eltern gerade voll peinlich und versucht zwischen Anpassung und Selbst-Behauptung seine Identität zu entdecken. Die Kinder der Unterstufe des Musikgymnasiums, dessen Patenschaft die Wiener Philharmoniker seit vielen Jahren innehaben, singen sich spielerisch gemeinsam mit OpernsängerInnen und RapperInnen durch dieses ewige Dilemma des Menschseins.

Ein fabelhafter Spaziergang für Kinder und Erwachsene über das immer neue Abenteuer, nicht nur zu leben, sondern auch lebendig zu sein.

Termine: Premiere am 24. Februar 2011 im Atelierhaus der Akademie der Bildenden Künste Wien (vormals Semperdepot), Beginn: 19:30 Uhr
Folgevorstellungen: 25. (11:00 & 19:30), 26. (17:00) und 27.(17:00) Februar 2011

weitere Infos unter www.jeunesse.at

weitere Informationen
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  STEPHAN LACK beim HEIDELBERGER STÜCKEMARKT  
  Wir freuen uns, bekannt geben zu können, dass Stephan Lack als Finalist zum Autorenwettbewerb des Heidelberger Stückemarkts eingeladen ist. Stephan Lacks DIE VERFASSUNG DER STRÄNDE wird beim Stückemarkt Anfang Mai in Heidelberg präsentiert. Es geht um Umweltkatastrophen im Urlaubsparadies, eine Traumschiff-Entführung und letzte Überlebende einer Flutkatastrophe ...

STEPHAN LACK wurde 1981 in Wien geboren. Nach der Teilnahme an der Schreibwerkstatt des Wiener Burgtheaters 2004 hat er mit VERSCHÜTTET 2005 den Dramatikerwettbewerb des Landestheaters Niederösterreich gewonnen, wo das Stück auch uraufgeführt wurde. Stephan Lack zählt zu den erfolgreichsten jungen Autoren des Sessler Verlags. Um nur einige seiner jüngsten Stücke zu nennen: LICHTSCHEU war 2008 am Burgtheater im Kasino am Schwarzenbergplatz zu sehen, BLUT AUF EIS kam 2009 an der neuenbuehnevillach in Koproduktion mit der TheaterOFFensive Salzburg heraus. Besonders präsent sind derzeit auch Lacks Übersetzungen aus dem Holländischen: DAS INTERVIEW von Theodor Holman nach dem gleichnamigen Film von Theo van Gogh erobert nach der Inszenierung von Martin Kušej 2009 am Theater Neumarkt in Zürich die deutschsprachigen Bühnen. Und Wannie de Wijns DER GUTE TOD, ein Stück über Sterbehilfe, sorgt an deutschen Theatern für Aufsehen.

Für die Endrunde beim Heidelberger Stückemarkt sind neben Stephan Lack folgende Autoren nominiert: Jérôme Junod, Konradin Kunze, Christian Lehnert, Sascha Macht, Bonn Park, Rike Reiniger, Berkun Oya, Ahmet Sami Özbudak und Fehime Seven.

Detaillierte Infos zum diesjährigen Stückemarkt:
http://www.theaterheidelberg.de/servlet/PB/menu/1370800_l1/index.html
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  „Rosenregen und heftige Gefechte im Schuhsalon“,  
  titelt die Kleine Zeitung zu Catherine Aigners UNSER HÄUPTLING, das im Rahmen einer Koproduktion mit dem Vorarlberger Landestheater und den Vereinigten Bühnen Bozen nun am 26. Januar an der neuenbuehnevillach Premiere feierte.
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  „Glaube Liebe Hoffnung“ in Bremen!  
  Unter der Regie von Hüseyin Michael Cirpici hatte am 5. Februar Ödön von Horváths GLAUBE LIEBE HOFFNUNG am Theater Bremen Premiere. Ein voller Erfolg!
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  Jubelkritiken für KASPAR H. an den Linzer Kammerspielen!  
  Jubelmeldungen und Hymnen für Kaspar H. Die Feuilletons sind begeistert von Balduin Sulzers neuester Oper Kaspar H. (Libretto von Elisabeth Vera Rathenböck). Am Samstag, dem 29. Jänner 2011 wurde das Auftragswerk in den Linzer Kammerspielen uraufgeführt. Und mit einem minutenlangen Applaus-Sturm des Premierenpublikums würdig quittiert.
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  Klassische Liebesschnipsel
Commedia mit Menschen und Puppen v. Constanze Dennig im Theater am Lend in Graz
 
  Goethe: „Und belehrt es dich nicht, indem du des lieblichen Busens Formen spähst, die Hand leitest die Hüften hinab? Schiller: „Wollust ward dem Wurm gegeben…“

Ein Liebesparcour mit Goethe und Schiller! Prof. Dr. Dr. Verdutzi Lothar, ein Linguist und Bibliothekar, lebt in seiner literarischen Phantasiewelt. Seine Assistentin Dr. Elvira Cymbalta möchte ihn aus seinem literarischen Himmel in den Liebeshimmel entführen.

Premiere und Uraufführung: 3. März, 20h, im Theater am Lend,
8020 Graz Wienerstrasse 58a
Vorstellungen: 5., 8.,10.,11.,16.,18.,19. März, 20h

Weitere Informationen:
http://theater-am-lend.at/index.php?lws=1&lwd=1298934000&lwa=40067800

weitere Informationen
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  „Achtung Ländle“ am VoVo  
  „Achtung, Deutsch!“ heißt auf Vorarlbergisch „Achtung, Ländle“ – Stefan Vögels Mundart-Komödie über die Tücken der Tradition wurde am 27. Januar am VoVo in Götzis voraufgeführt. Presse und Publikum sind begeistert! Also, alle Signale auf grün für die Uraufführung der deutschen Version, die ab 27. Februar in der Komödie am Kurfürstendamm in Berlin zu sehen sein wird
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  DAS INTERVIEW am prinz regent theater in Bochum  
  Wenn man den Erfolg einer Produktion danach beurteilen darf, wie reflektiert die Presse in ihren Berichten auf die Grundkonflikte eingeht, die im Stück verhandelt werden, dann schneidet das prinz regent theater mit seiner Inszenierung von Holman / van Goghs DAS INTERVIEW sehr gut ab. Bei der Premiere am 15. Januar gab es großen Applaus für Regisseurin Sibylle Broll-Pape und die beiden Darsteller.
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  Standing Ovations für GUT GEGEN NORDWIND in der Schweiz  
  An den Kammerspielen Seeb wurde der Bühnenhit von Daniel Glattauer und Ulrike Zemme bei der Premiere am 14. Januar mit Begeisterung aufgenommen.

Großer Applaus für Regisseur Niklas Heinecke und die beiden Darsteller!
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  Wannie de Wijns DER GUTE TOD in Regensburg  
  Unter der Regie von Christian Himmelbauer hatte Wannie de Wijns DER GUTE TOD in der Übersetzung von Stefan Lack am 4. Dezember im Theater Regensburg Premiere. Das Stück über den selbstgewählten Tod, über Sterbehilfe und die Rolle der Angehörigen stimmte nachdenklich, die schauspielerische Leistung und die einfühlsame Inszenierung erhielten viel Beifall
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  „Schrieven is as küssen, bloß ahn Lippen“ Niederdeutsche Erstaufführung von GUT GEGEN NORDWIND in Kiel  
  „Gut gegen Nordwind“ heißt auf Plattdeutsch „Goot gegen Nordwind“. Der Bühnenhit von Daniel Glattauer und Ulrike Zemme wurde von Jürgen Witt übersetzt – und begeistert das Publikum bei der Erstaufführung an der Niederdeutschen Bühne Kiel am 14. Januar.
Viel Applaus für Übersetzung, Darsteller und Regie!
 
     
  Stefan Vögels EINE GUTE PARTIE in Anklam  
  Am 15. Januar feierte Vögels Komödie über den plötzlichen Sinneswandel eines alternden Griesgrams, der bislang konsequent seine häusliche Umgebung tyrannisiert hat, an der Vorpommerschen Landesbühne Anklam Premiere. Regie führte Intendant Wolfgang Bordel
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  DIE DREI VON DER TANKSTELLE in Aachen – losgelöst vom zeitgeschichtlichen Background  
  Regisseur Ulrich Wiggers inszeniert DIE DREI VON DER TANKSTELLE am Grenzlandtheater Aachen als Kindertraum – und kommt beim Premierenpublikum am 15. Dezember 2010 sehr gut damit an. Der ganze Saal swingt mit.
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  SILVESTER

PETER TURRINIS BEJUBELTE URAUFFÜHRUNG AM STADTTHEATER KLAGENFURT
 
  Peter Turrini hat mit seinem neuen Stück wieder einmal das Theater erobert. Drei Menschen, am Abstellgleis der Gesellschaft, treffen mehr oder weniger freiwillig zum Jahreswechsel zusammen. Der geschiedene Maurer Leopold Waller, der im Keller seines nie fertiggebauten Hauses wohnt, der behinderte Herbert Stein, der von der Caritas zwecks Familienanschluss für den Jahreswechsel vermittelt wird und die gescheiterte Soubrette Ruth Maria Lippe, die trotz Leos „Stornierung“ hereinschneit und auf ihrem Auftritt und dem Honorar beharrt. Turrini entfaltet seine ganze Kraft im Dialog und sein Feingefühl beim Betreten verletzter Seelenlandschaften. Er lenkt den Blick in Abgründe, bremst aber rechtzeitig ab und lässt der Phantasie des Zuschauers Raum. Dort, wo verdeckt wird, wird am meisten enthüllt. Berührend und zutiefst komisch gestaltete sich die UA am 8. Januar unter der Regie von Josef E. Köpplinger.
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  DIE DREI VON DER TANKSTELLE am Anhaltischen Theater Dessau  
  Gelungenes Revival – diesen Dezember stehen gleich drei Neuproduktionen des 30er-Jahre-Klassikers auf dem Spielplan. Nach dem Theater Phönix brachte am 11. Dezember das Anhaltische Theater Dessau DIE DREI VON DER TANKSTELLE heraus, am 15. feierte das Stück am Grenzlandtheater Aachen Premiere.
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  Beatrice Ferollis DIETRICH & LEANDER am Theater Wechselbad in Dresden  
  Zwei alternde Diven erleben bei der Premiere von Beatrice Ferollis DIETRICH & LEANDER am 25. November ein unerwartetes Zusammentreffen: Wir schreiben das Jahr 1960. Marlene Dietrich und Zarah Leander stehen sich plötzlich in der vornehmen Damentoilette eines Nobelhotels gegenüber. Diese Begegnung hat so in Wirklichkeit nie stattgefunden – der Autorin Beatrice Ferolli bietet das ungewöhnliche Setting die Gelegenheit, die Stars aus nächster Nähe zu zeigen.

Im Dresdner Theater „Wechselbad der Gefühle“ spielen Kati Grasse und Rita Schrem die ungleichen Stars. Regie führte Gerd Schlesselmann.
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  GUT GEGEN NORDWIND am E.T.A.-Hoffmann-Theater Bamberg  
  Daniel Glattauers E-Mail-Bestseller in der Bühnenfassung von Glattauer/ Zemme hatte am 5. Dezember Premiere im TREFF am E.T.A.-Hoffmann-Theater Bamberg. Unter der Regie von Rainer Lewandowski spielen Iris Hochberger und Gerald Leiß die virtuellen Verliebten.
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  DIE DREI VON DER TANKSTELLE am Theater Phönix in Linz –
doppelter Kultstatus!
 
  Unglaublich, aber wahr: Theo Helm, Ferdinand Kopeinig und Matthias Hack sind das perfekte Tankstellen-Trio. Den drei Jungs wird von Lisa Fuchs als Lilian in ihrem schnittigen Tretauto-Sportcabriolet ordentlich eingeheizt. Und Judith Richter wird in der Krone-Kritik gar bescheinigt, sie sei „für die Rolle der russischen Nachtclubbesitzerin Edita anscheinend geboren“.

Wir freuen uns mit Regisseur Harald Gebhartl und seinem Team über den großen Erfolg
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  Turrinis JOSEF UND MARIA am Stadttheater Bern  
  In 21 Sprachen wurde Turrinis JOSEF UND MARIA schon übersetzt, das Stadttheater Bern bringt zum ersten Mal eine Mundart-Fassung auf die Bühne. Das Warenhaus Loeb ist nach Ladenschluss als Spielort ideal. Großer Applaus
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  Franziska Biermanns DER FAULSTE KATER DER WELT begeistert das junge Publikum in Aalen  
  Das Theater Aalen hat mit seiner Adaption von Franziska Biermanns Bilderbuch „Der faule Kater Josef“ einen Coup bei den ganz Kleinen gelandet. Im Alten Rathaus sorgten Alessandra Ehrlich als Kater Josef und Mike Langhans in etlichen Tierrollen am 25. November für eine unvergessliche Premiere. Die Dramatisierungsrechte an diesem Stoff vertreten wir für den Residenz Verlag.
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  Camolettis DIE PERLE ANNA kommt in Berlin und Hamburg groß raus  
  Eine der besten Entscheidungen, die Regisseur Marcus Ganser hat treffen können: Anita Kupsch spielt die ‚Perle‘ Anna. Und sorgt in der Hauptrolle für stürmischen Applaus! Am 18. September war die Premiere an der Komödie am Kurfürstendamm in Berlin, jetzt ist die Produktion nach Hamburg gezogen, wo sie in der Komödie Winterhuder Fährhaus am 24. November herauskam.
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  DAS INTERVIEW am Stadttheater Fürth  
  Unter der Regie von Werner Müller hatte DAS INTERVIEW von Holman / van Gogh am 4. Dezember Premiere am Stadttheater Fürth. Großer Applaus.
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  Zwei Premieren von DAS INTERVIEW im November  
  In diesem Monat kann DAS INTERVIEW von Theodor Holman nach einem Film von Theo van Gogh gleich zwei sehr erfolgreiche Neuinszenierungen verbuchen: Nachdem das Vorarlberger Landestheater Bregenz am 5.11. den Nahkampf von TV-Sternchen und Politredakteur publikumsnah in das Badehaus des Seehotels am Lochauer Kaiserstrand verlegten, baute Martin Fischer an den Hamburger Kammerspielen eine schicke Dachterrasse auf die Bühne. Bei der Hamburger Premiere am 13.11. brachten Werner Wölbern und Sonia Hausséguy den Statuskrieg auf den Punkt. Großer Applaus.
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  Baryllis POLSPRUNG feiert DEA in Bonn  
  Unter der Regie von Karlheinz Angermeyer kam Gabriel Baryllis spirituelle Komödie POLSPRUNG am 18. November zur deutschen Erstaufführung am Euro Theater Central in Bonn.

Zwischen Weltuntergangsangst und Lawinengefahr gibt’s bei dieser Aufführung besonders viel fürs Auge: Das spektatuläre Bühnenbild – ein Bretterkubus, der die klaustrophobische Stimmung in der Berghütte veranschaulicht, trägt seinen Teil dazu bei. Außerdem tut auch die angespannteste Wohnsituation der Attraktivität der beiden Darsteller Knud Fehlauer und Hanno Dinger keinen Abbruch.

Großer Applaus!
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  ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK jetzt am Apollo Theater Stuttgart  
  Das Staraufgebot ist hoch, der Saal ausverkauft, die Songs hinreißend, die Stimmung bestens und das Buch überarbeitet. Am 18. November kann das Udo-Jürgens-Musical nach einem Textbuch von Gabriel Barylli in Stuttgart durchstarten. Und beim Endapplaus hält es niemanden auf dem Sessel, noch nicht einmal die Kritiker.
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  Turrinis JOSEF UND MARIA am Theater Trier  
  Das Theater Trier verlegt Peter Turrinis „Josef und Maria“ an einen realitätsnahen Spielort – das Modehaus Marx. Begeisterte Reaktionen bei der Premiere am 17.11. von Publikum und Presse.
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  Stefan Vögels BELLA DONNA am Vorarlberger Volkstheater uraufgeführt  
  Das Mordsweib Carmen mixt zu Silvester ganz außergewöhnliche Champagnercocktails: Mit dem einen bringt sie ihren Ex um, mit dem anderen verführt sie den Neuen zu erotischen Höchstleistungen. Nebenbei verabreicht sie noch ihrer Tochter und deren spießigem Lover aus der Jungen Union ein bisschen Liebeswut und Lebensfreude...

Stefan Vögels BELLA DONNA wurde am 18. November am Vorarlberger Volkstheater in Götzis uraufgeführt.
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  FELSENSTEIN IM BABYLON - Filmerlebnis der Edition Felsenstein auf großer Leinwand  
  Die fünf sorgfältig restaurierten Filme
FIDELIO
DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN
OTHELLO
HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN
RITTER BLAUBART
können vom 27.12.2010 bis 16.1.2010 im Filmtheater Babylon Berlin auf großer Leinwand erlebt werden.

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  PAPAS IN MOTION von Ronald Rudoll im Palais Kabelwerk in Wien  
  Vorstellungen 30.11. - 4.12.2010

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  Ronald Rudolls PAPAS IN MOTION erfolgreich in STUTTGART  
  Ist es eine Selbsthilfegruppe oder eine Kontaktbörse? Die fünf Ehefrauen stehen unter Schock, als sie erfahren, dass die Väter ihrer Kinder ein Doppelleben führen: „52 Jahre alt, normal aktiv, XL“, so formuliert der bewegte Papa seinen Steckbrief.

Ronald Rudolls Tragikomödie über schwule Väter hatte am 10. November Premiere am Theater Rampe in Stuttgart.

Ein großer Erfolg für Regisseur Stephan Bruckmeier und das Ensemble!
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  LOVEMARK HEIDI von Raoul Biltgen am Theater4 in Nürnberg  
  Das Theater4 in Nürnberg spielte von 3. bis 5. November Raoul Biltgens LOVEMARK HEIDI. Das – ganz im Gegensatz zu der Vorlage in den Heidi-Filmen – nicht jugendfreie Stück reflektiert die Perversion eines medialen Unschulds-Mythos. Die Inszenierung am Theater4 fand bei Publikum und Presse großen Anklang.
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  DER GUTE TOD am Thüringer Landestheater Rudolstadt – „Theater heute“ und „die deutsche bühne“ berichten  
  Wannie de Wijns DER GUTE TOD, ein Stück über Sterbehilfe, sorgt am Theater Rudolstadt für große mediale Aufmerksamkeit.
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  DAS INTERVIEW am Posthof in Salzburg  
  Die Theater (Off)ensive Salzburg spielt DAS INTERVIEW von Theodor Holman und Theo van Gogh in der deutschen Übersetzung von Stephan Lack. Regie führte Alex Linse. Eva-Maria Frank und Detlef Trippel ziehen das Publikum bei der Premiere am 21. Oktober in den Bann ihrer Wortschlacht. Großer Applaus!
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  Gabriel Baryllis POLSPRUNG am Theater Sommerhaus  
  Der 21. Dezember 2012 rückt immer näher und das Theater Sommerhaus hat noch rechtzeitig vor dem Weltuntergang die Endzeit-Komödie POLSPRUNG von Gabriel Barylli auf den Spielplan gesetzt. Viktor und Jacob treffen auf einer Berghütte zusammen – der eine verschanzt sich dort, um das Ende der Welt, welches der Maya-Kalender prophezeit, doch irgendwie zu überstehen, der andere ist Besitzer der Hütte und eher der pragmatische Typ ...

Dass sie zusammen von einer Lawine begraben werden und die kleine Berghütte gleich mehrere Wochen teilen müssen, steht natürlich weder im Maya-Kalender noch sonst irgendwo. Aber so ist es mit dem Leben – es sorgt immer wieder für Überraschungen!

Was kaum überrascht, ist, dass Gabriel Baryllis POLSPRUNG in Sommerhaus bei der Premiere am 27. Oktober für großen Applaus sorgte.
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  Martin Zauner als DER HERR KARL an der Josefstadt  
  Zum 100-jährigen Josefstadt-Jubiläum inszenierte Intendant Herbert Föttinger den legendären Nachkriegsmonolog von Helmut Qualtinger und Carl Merz.

Helmut Qualtinger selbst stand mit seinem „Herrn Karl“ 1962 auf der Bühne des Theaters in der Josefstadt. Jetzt hätte es wohl jeder Schauspieler schwer, gegen diese Vorlage anzuspielen – Martin Zauner meistert die Herausforderung bravourös.

„Der Herr Karl“ wird von Herbert Föttinger (Regie) und Rolf Langenfass (Bühne) in ein klinisch reines Milleniums-Szenario versetzt: In einem White Cube steht er, und in die seinen Monolog immer wieder unterbrechenden Wiener-Walzer-Einspielungen mischt sich Techno-Sound. Doch das ist nicht der einzige Anhaltspunkt dafür, dass „Der Herr Karl“ absolut kompatibel ist für unsere Zeit.

Eine „gelungene Wiederbelebung“, wie Die Presse von der Premiere an den Kammerspielen am 21. Oktober berichtet.
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  Zdenka Beckers ODYSSEUS KAM NICHT ZURÜCK in der Slowakei uraufgeführt  
  In Piestany kam am 20. Oktober Zdenka Beckers ODYSSEUS KAM NICHT ZURÜCK zur slowakischen Uraufführung. Am Festivaltheater DOM UMENIA führte die Autorin selbst Regie, die Hauptrolle spielte Katarina Mrazova. Das Stück wurde bei der Premiere vom slowakischen Publikum begeistert aufgenommen.
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  MONA UND DER MONSTERAFFE als Puppentheaterstück in Plauen-Zwickau  
  Unter der Regie von Matthias Thieme hatte am 3. Oktober Franzobels Kinderstück MONA UND DER MONSTERAFFE am Theater Plauen-Zwickau Premiere. Mona wünscht sich nichts sehnlicher als einen richtigen Affen zum Haustier. Als sie sich endlich durchgesetzt hat, geht’s bei ihr zu Hause allerdings drunter und drüber. Und der Monsteraffe kriegt es immer wieder hin, Mona die Schuld für das ganze Chaos in die Schuhe zu schieben.
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  DAS INTERVIEW an der Comédie des Champs Elysées in Paris  
  Begeistert wird DAS INTERVIEW nach dem gleichnamigen Film von Theo van Gogh und Theodor Holman auch in Paris aufgenommen: Die Bühnenfassung von Hans Peter Cloos und Patrick Démerin sorgte bei der französischen Erstaufführung am 22. September auf der Studiobühne der Comédie des Champs Elysées für großen Applaus. Es spielen Sara Forestier und Patrick Mille.

Hier der Trailer zur Pariser Inszenierung >> hier
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  TWO HANDS...PHANTOMSCHMERZ von Constanze Dennig am Theater am Lend  
  Unter der Co-Regie der Autorin Constanze Dennig und Simon Meusburger wurde am 14. Oktober im Theater am Lend in Graz TWO HANDS...PHANTOMSCHMERZ uraufgeführt. Es spielen Peter Badstübner, Nikolaus Habjan, Manuela Linshalm, Michaela Schmid und Christoph Hackenberg. Viel Applaus von Publikum und Presse.
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  A CLOCKWORK ORANGE in Konstanz  
  Hans-Jochen Menzel, Leiter der Puppenspielabteilung an der Ernst Busch Berlin, inszenierte an der Werkstattbühne des Stadttheaters Konstanz Anthony Burgess‘ A CLOCKWORK ORANGE. Drei Puppen (Ausstattung und Puppenbau: Peter Lutz) verkörpern die Jugendbande um den Protagonisten Alex, die drei Puppenspieler schlüpfen immer wieder auch in die Rollen des jeweiligen Gegenübers.

Premiere war am 10. Oktober.
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  Überall ist NORDWIND und die WELLEN überschlagen sich!  
  „Gut gegen Nordwind“ von Daniel Glattauer und Ulrike Zemme hat einen wahren Premierenmarathon hinter sich: 23.09. Landestheater Linz, 26.09. Grenzlandtheater Aachen, 01.10. Theater Ingolstadt, 8.10. Münchner Tournee Bönisch. Und sorgt überall für ausverkaufte Häuser, stürmischen Applaus und gute Kritiken.
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  DAS INTERVIEW in Kaiserslautern  
  Am 7. Oktober hatte am Pfalztheater Kaiserslautern DAS INTERVIEW von Theodor Holman Premiere. Ursprünglich ein Spielfilm des holländischen Filmemachers Theo van Gogh, wurde DAS INTERVIEW von Stephan Lack übersetzt und ist seitdem im ganzen deutschsprachigen Raum auf Erfolgskurs.

Und nicht nur da: Am 22. September fand die sehr erfolgreiche französische Erstaufführung auf der Studiobühne der Comédie des Champs Elysées in Paris statt. Dazu bald ein eigener Bericht.
In Kaiserslautern inszenierte der Schauspieldirektor Thomas Krauß und zeichnete gleichzeitig für Bühne und Kostüme verantwortlich – den blonden Soap-Star spielt Marion Fuhs, Rainer Furch den gestandenen Polit-Journalisten.
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  OTHELLO in der ÜBERSETZUNG von Oliver Karbus  
  Matthias Gehrt hat an den Städtischen Bühnen Krefeld-Mönchengladbach den OTHELLO inszeniert und sich dabei an die moderne Übersetzung von OLIVER KARBUS gehalten. Premiere war am 17. September, zum Auftakt der ersten Spielzeit unter dem neuen Intendanten Michael Grosse. Fazit: Die Übersetzung von Karbus sorgte für Furore und, in manchen Teilen des Publikums, für Irritation. Was in diesem Fall ein deutliches Qualitätsmerkmal sein dürfte.
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  GLAUBE LIEBE HOFFNUNG in Münster  
  Monika Hess-Zanger hat am Wolfgang-Borchert-Theater in Münster Horváths „kleinen Totentanz“ inszeniert und bekam viel Applaus – ebenso wie die Hauptdarstellerin Mara S.P. Stroot, die nicht nur durch ihr knallrotes Kostüm klar hervorstach. Premiere war am 17. September.
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  RIESEN ERFOLG  
  Die belgische Theatergruppe ARSENIC feierte am 16. September in Mons mit der Premiere „Der Riese vom Steinfeld“ von Peter Turrini einen großen Erfolg.

Das Stück schildert die wahre Geschichte eines übergroß gewachsenen Bauernjungen aus dem Salzburgischen. Der Junge, der Ende des 19. Jahrhunderts in Lengau geboren wurde, erreichte nach seinem 14. Lebensjahr eine Körpergröße von 2,58 m. Aus dem Heimatdorf verstoßen, wird er von dem geschäftstüchtigen Dorfschneider auf Tournee geschickt, spielt in Paris im Varieté und wird sogar der englischen Königin vorgeführt. Nach zwei Jahren kehrt der ‚Riese’ in seine Heimat zurück und stirbt dort mit 27 Jahren an Lungentuberkulose. Turrinis Stück, das neben dem Riesen auch dessen Mutter und die „kleine Frau“, die seine große Liebe werden soll, in den Mittelpunkt rückt, wurde von Heinz Schwarzinger ins Französische übersetzt.

ARSENIC zeigt Genrebrüche auf höchstem Niveau: Zwischen Schattenspiel, Pantomime, moderner Oper und Komödie balanciert diese Aufführung. So treten in der Eigenproduktion der belgischen Truppe zehn Schauspieler, eine Sängerin und fünf Musiker auf. In zwanzig lebenden Bildern verwandeln sich diese von der Dorfkapelle über die Jazzband zum königlichen Hoforchester und zurück. Eine schillernde Ästhetik zeichnet Bühnenbild und Kostümierung aus. Die Produktion zieht im Oktober weiter nach Paris in den Parc de la Villette, dann nach Charleroi und schließlich ans Nationaltheater in Brüssel.

Genaue Tourdaten und Details zur Produktion auf www.arsenic.eu

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  DER GUTE TOD  
  Am 18. September kam DER GUTE TOD, ein Stück des niederländischen Autors Wannie de Wijn in der Übersetzung von Stephan Lack am Thüringer Landestheater zur Deutschen Erstaufführung. Regie führte Jens Schmidl.

Bernhard Keller, der an Krebs im Endstadium leidet, beschließt, dass er sterben will. Der Arzt Robert soll ihm um 9 Uhr des nächsten Tages die tödliche Spritze verabreichen. Den letzten Abend will Bernhard im Kreis seiner Familie verbringen.

Es geht in DER GUTE TOD um Sterbehilfe, um Euthanasie. Ein Begriff, der aus dem Griechischen kommt: Eu steht für „gut, richtig, leicht“ und thanatos bedeutet Tod. Aber anders als in Deutschland ist in den Niederlanden Sterbehilfe unter gewissen Umständen legal. Die Frage, die Wannie de Wijn in seinem Stück behandelt, ist also nicht diejenige, ob der Wunsch nach einem solchen selbstbestimmten Abschied zulässig sei, sondern die, wie der Sterbende und die Hinterbleibenden mit dem Szenario eines terminierten Todes umgehen können. Mit dem vom Sterbenden herbeigewünschten Ende, mit einem „guten“ Tod.

Bei der Deutschen Erstaufführung in Rudolstadt verschiebt sich diese Bedeutung. Sterbehilfe ist in unserer Gesellschaft immer noch verboten, die Diskussionen darüber sind brisant. Dennoch, und das vermittelt sich dem Publikum ganz deutlich, geht es bei dieser Aufführung nicht um ein Pro oder ein Contra. Sondern darum, den Weg einer Familie mitzugehen, die Abschied nimmt.
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  Ein Wechselbad der Gefühle im Wechselbad der Gefühle  
  Im Gropius-Saal des Theaters „Wechselbad der Gefühle“ in Dresden hatte am 3. September Stefan Vögels Ein-Frau-Stück VERLIEBT, VERLOBT, VERSCHWUNDEN Premiere. Unter der Regie von Gerd Schlesselmann spielt Stefanie B. Fritz eine Mittvierzigerin, die am Morgen der Hochzeit von ihrem Bräutigam sitzengelassen wird. Die Schauspielerin tritt in Dialog mit dem Publikum und so mancher Zweifel darüber, warum Männer so sind, wie sie sind, und Frauen sich nicht ändern können wird im Laufe des Abends ausgeräumt. Was Stefan Vögel den Dresdnern noch einmal ins Gedächtnis ruft: Ironie ist, wenn man trotzdem lacht.
Großer Applaus!
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  Große Groteske in Graz:
Nikolaus Habjan und sein Puppenspieler-Ensemble performen Constanze Dennigs „Schlussapplaus für Oskar W.“ im Theater am Lend in Graz
 
  An einem Theater „irgendwo im Universum“ stößt eine unverbesserliche Diva auf einen kompromisslosen Regisseur, und alle versuchen, es dem angebeteten „Oskar W.“ recht zu machen. In Constanze Dennigs „Schlussapplaus für Oskar W.“ werden Nikolaus Habjans lebensgroße Puppen selbst zu Theatermachern.

Der (wirkliche) Regisseur Simon Meusburger versteht es glänzend, die Skurrilität des (gespielten) Probenprozesses vorzuführen.

Eine Puppentheater-Sensation
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  Susanne Wolfs STÜRMISCHER STURM in Laxenburg uraufgeführt  
  Susanne Wolf feiert in Laxenburg als Autorin das 10-jährige Jubiläum: Und wieder steuerte sie heuer ein quirliges Sommer-Stück bei. Der „Stürmische Sturm“ – Shakespeare auf Wienerisch – sorgte schon bei der Premiere am 27. Juni für stürmischen Applaus!
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  Am Dresdner Societaetstheater gastierte das ensemble enfant terrible mit Turrinis „Die Liebe in Madagaskar“  
  Andrea Rump setzte mit ihrer Turrini-Inszenierung auf der kleinen Dresdner Bühne auf leise Töne und lag damit vollkommen richtig. Diese Inszenierung geht unter die Haut!
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  Ein Stück auf Erfolgskurs: DAS INTERVIEW von Theo van Gogh feierte Premiere in Krefeld  
  Auf der Studiobühne des Theaters Krefeld-Mönchengladbach installierte Ausstatterin Birgit Eder die Designerwohnung von Soapstar Katja, in der der Nahkampf zwischen ihr und einem zum Klatschspalten-Interviewer degradierten Politjournalisten stattfindet. Begeisterung bei Publikum und Presse!
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  Wieder einmal ist der Beweis erbracht:  
  GUT GEGEN NORDWIND, Daniel Glattauers E-Mail-Roman, funktioniert als Bühnenstück bestens. Und das sogar ... mitten in den Wellen!

Nein, das ist jetzt keine Anspielung auf die auch schon theatererprobte Fortsetzung des Bestsellers. Der Nordwind bläst in Dresden mittlerweile auf einem echten alten Elbkahn, dem „ Dresdner Theaterkahn“. Bei der Premiere am 18.06. gab es tosenden Beifall für die Darsteller Helene Grass und Andreas Dobberkau!
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  Wenn die E-Mails Funken schlagen... GUT GEGEN NORDWIND feiert am Vorarlberger Volkstheater in Götzis Premiere  
  Unter der Regie von Urs Obrecht spielen Yasmin Ritter und Heinz-Arthur Boltuch die berühmteste Online-Liebesgeschichte unserer Zeit. Großer Applaus und ... viele Lacher!
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  Die Neue Oper Wien feiert die Uraufführung von Herwig Reiters CAMPIELLO (Libretto: Peter Turrini) in der Ankerbrot-Expedithalle  
  Herwig Reiters „Campiello“ hat in Favoriten, dem Arbeiterviertel Wiens, in der ehemaligen Ankerbrothalle einen guten Startplatz gefunden – geht es doch in Turrinis Libretto, frei nach dem Stück von Carlo Goldoni, um die ‚Leute aus dem Volk‘.

Am ‚Campiello‘, einem Platz in Venedig, treffen sich keine Touristen-Gruppen, hier hat sich noch nie ein Reisebus hin verirrt. Die Menschen, die in der Gegend leben und arbeiten, sitzen hier abends, teilen ihre Sehnsüchte und die Sorgen ihres Alltags. Es wird, der Tradition der „Opera Buffa“ getreu, viel verkuppelt und betrogen. Alles dreht sich um die Frage:

Wer kommt am Ende unter wessen Haube?

Turrini hat Goldonis Text ins Heute übertragen. Dabei ist es vor allem die Sprache, die Turrini in unsere Zeit transferiert. In dramaturgischer Hinsicht bedurfte es, zumal das Motiv „Sehnsucht nach Liebe“ ja ein Dauerbrenner ist, kaum weitgreifenden Abweichungen vom Original.
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  In Salzburg war’s ein voller Erfolg, jetzt feierte Stephan Lacks BLUT AUF EIS in Villach Premiere  
  Am 14.05. kam die Koproduktion mit der Theater(Off)ensive Salzburg unter der Regie von Georg Clementi an die neuebuehnevillach und wurde von Publikum und Presse gleichermaßen gefeiert.
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  VON DRESDEN BIS HOLLYWOOD
Die Lebenserinnerungen des Cornelius Schnauber
 
  „Mein Leben war sehr reichhaltig an Erfolgen und Zerrüttung, Reisen quer durch Europa und die USA, an Programmen, die ich mit bekannten Künstlern, Politikern und Wissenschaftlern für Los Angeles und später – wenn auch wesentlich begrenzter – für Dresden organisierte [...]“

Von Billy Wilder bis Helmut Qualtinger, von Heiner Müller bis Placido Domingo: Allen ist Cornelius Schnauber bereits persönlich begegnet. Fotografien aus seinem Privatarchiv illustrieren 70 bewegte Jahre.
Erschienen im Dresdner Verlag ProgressMedia

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  Clemens Mägde
M – Ein Mann jagt sich selbst
in Anlehnung an „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ von Fritz Lang
 
  Daniel Wahl spielt in der Produktion des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg den erschütternden Monolog eines Kinderschänders, Mörders und Psychopathen, der seiner eigenen Schuld auf die Spur kommt. Regie führte der Autor Clemens Mägde selbst.

Der einstündige Monolog entstand in der Auseinander¬setzung des Autors mit dem Film-Klassiker von Fritz Lang aus dem Jahre 1931: „M – Eine Stadt sucht einen Mörder.“ Es ist Mägde gelungen, den Film als künstlerisches Vorbild seiner Arbeit zugrundezulegen und doch ein völlig neues Bühnenstück daraus zu machen.

Bei der Uraufführung am 6. Mai in der Hamburger Botschaft gab es – betretene Stille. Und dann großen Applaus.
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  Riesen-Applaus für ALLE SIEBEN WELLEN an der Josefstadt  
  Nach dem Sensations-Erfolg von Daniel Glattauers „Gut gegen Nordwind“ kam am 6. Mai der Nachfolge-Roman „Alle Sieben Wellen“ in der Bühnenfassung von Ulrike Zemme zur Uraufführung. Die Premiere an den Kammerspielen in Wien wurde mit Jubel begrüßt.
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  DIE ANSTALT oder ein ORFler in der Unterwelt von Franzobel
am Vorarlberger Landestheater
 
  Oliver Baier gibt in Bregenz den ORFler Parsifal Beiersdorfer. Franzobel hat die Lebensgeschichte des TV-Moderators mitschreiben lassen bei diesem Auftragswerk für das Vorarlberger Landestheater. Nur die bissigsten Pointen sind – natürlich – frei erfunden.
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  Stefan Vögels VERLIEBT, VERLOBT, VERSCHWUNDEN am Vorarlberger Volkstheater  
  Endlich traut sich mal jemand, die Wahrheit zu sagen über die Herren der Schöpfung! Dass gerade ein männlicher Autor dieses „Ein-Frau-Kabarett“ geschrieben hat, das als eine einzige Hasstirade auf die Männer beginnt, stattet den Abend mit einem Augenzwinkern aus, das jeder Kritik am anderen Geschlecht gut bekommt.

Gabi Fleisch zieht in der Rolle der Dagmar alle in ihren Bann!
Viele Lacher, großer Applaus.
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  Uraufführung: BLUT AUF EIS von Stephan Lack  
  Stephan Lacks BLUT AUF EIS kam am 21. April in einer Koproduktion der Theater(Off)ensive Salzburg mit der neuenbuehnevillach unter der Regie von Georg Clementi zur Uraufführung. Stürmischer Applaus für das ganze Ensemble! Begeisterte Worte fielen auch über das Bühnenbild von Andreas Lungenschmied. Und natürlich über dieses abgedrehte Stück.
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  GESPENSTER von WOLFGANG BAUER  
  Die „Garage X“ am Petersplatz zeigt Wolfgang Bauers GESPENSTER in einer Inszenierung von Dieter Haspel. Eins wird an diesem Abend in jedem Fall klar: Auch wir leben in einer gespenstischen Zeit... Das Stück ist den 70er-Jahren keinesfalls so verhaftet, wie es auf den ersten Blick scheinen möchte. Fazit: Bauer ist zeitlos.
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  UA: POWER GmbH an der neuenbuehnevillach  
  Ein Riesenerfolg für Autor, Regisseur und Darsteller Erik Jan Rippmann und das Ensemble der neuenbuehnevillach: POWER GmbH sorgte bei der Uraufführung am 10. April für stürmischen Applaus.
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  „Jedem das Seine“,  
  das ist der Schriftzug, der über dem Tor des KZ Buchenwald stand. Das gleichnamige Stück von Silke Hassler und Peter Turrini hatte am 25. März am Theater in der Josefstadt Premiere, Intendant Herbert Föttinger führte Regie.

Es geht um die letzten Tage vor dem endgültigen Zusammenbruch des Dritten Reichs. Eine Gruppe von jüdischen KZ-Häftlingen wird im Fußmarsch nach Mauthausen getrieben. Doch der Weg, der für die Häftlinge oftmals den Tod bedeutete, wird jäh unterbrochen: Die Gefangenen sitzen in einer Scheune in der Steiermark fest, als sich unter dem drohenden Zusammenbruch des Nazi-Reichs plötzlich die Machtstrukturen aufweichen. Im Grunde weiß niemand so genau, wie es weitergehen soll, weder die SS-Schergen noch ihre Opfer. Da wird die irrwitzige Idee aufgebracht, die Gefangenen sollten doch gemeinsam eine Operette einstudieren: Das „Wiener Blut“. Nachdem auch die gröbsten Hindernisse überwunden sind, kommen die Proben voll in Gang, das Happy End scheint vor der Tür zu stehen. Weit gefehlt: Auch von diesen letzten Überlebenden komm kein einziger mit dem Leben davon.

Betretene Stille, dann tosender Applaus.
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  CAMPIELLO von Herwig Reiter und Peter Turrini
an der Neuen Oper Wien
 
  Unter der musikalischen Leitung von Walter Kobéra wird Herwig Reiters CAMPIELLO am 29. April an der Neuen Oper Wien uraufgeführt. Das Libretto, frei nach Carlo Goldonis gleichnamigem Stück, stammt von Peter Turrini. Regie führt Anselm Lipgens.
„Es sind die kleinen Leute, die in der Komödie um den Campiello, einen Platz irgendwo in Venedig, im Mittelpunkt stehen. Der Campiello ist ihr Zuhause, hier träumen sie von einem besseren Leben, von Liebe und Geborgenheit. Ihre Schicksale sind miteinander verwoben, ihre Freuden und Sorgen die gleichen. Sie streiten und lieben sich, sie zanken und verbrüdern sich. Es geht rau und derb, aber herzlich zu, eine ganz eigene Mischung aus Heiterkeit und Schwermut. Erst das Erscheinen von Leuten, die sich für etwas Besseres halten, bringt dieses Gleichgewicht durcheinander. Die kleine Welt des Campiello wird zu einem Abbild der großen Welt.“
Neue Oper Wien
http://www.neueoperwien.at//index.php?art_id=411
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  Film im Theater im Film im Theater
Das Schauspielhaus Graz zeigt Fritz Langs METROPOLIS auf der Probebühne
 
  „Auf der Probebühne verzichtete man auf Originalausschnitte. Ein Modell der Stadt aus bunten Plastikteilen wurde nachgebaut und mit einer Kamera ständig aus anderen Positionen gefilmt. Diese Bilder stellten den Hintergrund der Bühne dar, darauf wurden oft noch – zum Teil verfremdete – Aufnahmen der Schauspieler während ihres Spiels gelegt.“, so Karin Zehetleitner in der APA-Pressemeldung zur Premiere am 19. März. „Regisseurin Claudia Bauer gestaltete zusammen mit den Film- und Videokünstlern OchoReSotto eine Mischung aus Filmnachempfindung, Reflexion über das Werk und moderner Interpretation. Vor allem aber gelang dem Team ein [...] ansprechender Abend.“

Es geht also keineswegs nur darum, das cineastische Monumentalwerk auf die Bühne zu heben. Vielmehr gelingt es Claudia Bauer, die Romanvorlage von Thea von Harbou gekonnt mit frei dramatisierten Making-Of-Szenen zu verflechten und auch den sozialpolitischen Diskursen, die der Film anreißt, auf der Bühne Raum zu geben.
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  Ferkel, Zuckergoscherl und Bussibär...
DIE BORDELLBALLADE
Moritz Eggert / Franzobel
 
  Am 04.03. kam die BORDELLBALLADE auf dem Kurt-Weill-Fest in Dessau in einer Koproduktion mit dem Theater Koblenz und der Neuköllner Oper Berlin zur Uraufführung.

Am 11.03. fand die gefeierte Premiere am Theater Koblenz statt. Das Stück – kein Musical, keine Oper – ist stilistisch an die Brecht/Weill-Klassiker angelehnt. „Ein Dreigoscherlstück“, so lautet der besonders in den deutschen Feuilletons häufig quasi mit doppelten Anführungszeichen versehene Untertitel. Es geht um käufliche Liebe, für die niemand mehr Geld hat. „Ausgehend von Brechts Vorstellung, dass der Mensch im Kapitalismus nur noch eine Ware ist, wirft das Stück Bordellballade die Frage auf, ob es hierzu überhaupt eine Alternative gibt. Und diese Frage halte ich gerade in einer Zeit, in der soziale Sicherheiten Gefahr laufen, unter den Mühlrädern der Wirtschaftskrise zermahlen zu werden, für äußerst interessant“, so Regisseur Robert Lehmeier.
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  Sie waren schon in New York? Aber noch nicht in der neuen Produktion im Wiener Raimund-Theater?
DAS UDO-JÜRGENS-MUSICAL VON GABRIEL BARYLLI FEIERT ÖSTERREICH-PREMIERE
 
  Spätestens seit gestern hat ganz Österreich einen Ohrwurm: „Ich war noch niemals in New York ...“ Auch wer am 17.03. nicht bei der Premiere im Wiener Raimund-Theater war, wird sich ohne Zweifel bald dabei erwischen, wie er die bekannte Melodie vor sich hin pfeift. Ja – das Musical, zu dem Gabriel Barylli das Libretto geschrieben hat und Udo Jürgens seine unvergesslichen Songs beisteuerte, ist rundum ein Hit. Das Publikum gab minutenlang Standing Ovations. Der Sessler Verlag freut sich mit Gabriel Barylli über den großen Erfolg!
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  NINOTSCHKA  
  Am 28.02. hatte Melchior Lengyels „Ninotschka“ nach dem gleichnamigen Film von Ernst Lubitsch am Theater Thüringen Premiere. Das Stück, vom Autor des Drehbuchs selbst für die Bühne bearbeitet, wurde von Publikum und Presse als Wiederentdeckung gefeiert. Unter der Regie von Torsten Bischof glänzte unter anderen Judith Mauthe in der Hauptrolle!
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  Das Wort zum Moser  
  Manchmal haben Kritiker viel zu ... mosern. Natürlich zitieren wir solche Besprechungen an dieser Stelle eher ungern. Dennoch sei gesagt: Der Thomas Sessler Verlag ist mit der (mittlerweile ‚berühmt-berüchtigten‘) Produktion von Franzobels MOSER, einem Auftragswerk für die Josefstadt, sehr zufrieden! Diese Meinung scheint auch das Publikum zu teilen: Die Vorstellungen am Theater in der Josefstadt sind sehr gut besucht, es gibt viel Applaus und laute Bravos.

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  Peter Turrinis KINDSMORD am Westfälischen Landestheater  
  Am 03.03. hatte Turrinis KINDSMORD unter der Regie von Jenny Thost auf der Studiobühne des Westfälischen Landestheaters Premiere. Für den 50-minütigen Monolog erntet die Darstellerin Caroline Knebel begeisterten Applaus.

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  Daniel Glattauers GUT GEGEN NORDWIND in Bremen  
  „An dem Stück hat mich von Anfang an gereizt, dass es komödiantisch ist, aber auf eine intelligente Art und Weise. Das findet man nicht allzu oft“, erklärt [Regisseur Kurt] Wobbe [...]. „Die Leute lieben das Buch und haben eigene Vorstellungen von Leo und Emmi im Kopf“, weiß [der männliche Hauptdarsteller Frank] Stuckenbrok. [...] „Die Proben waren ungewöhnlich gut besucht, und wir haben durchweg positives Feedback bekommen. Viele haben die Dialoge wiedererkannt“, freuen sich die Schauspieler. Tatsächlich hält sich das Stück weitestgehend an die Vorgaben im Roman. [...] Wobbe: „Der Roman las sich von Anfang an wie ein Theaterstück.“ [...] Der Regisseur hatte dennoch Bedenken wegen der an sich fehlenden direkten Kommunikation. „Alle Flirts zwischen Emmi und Leo müssen auf andere Weise als der üblichen transportiert werden.“ Es gebe keine körperlichen Intimitäten. Leo fasst diese Situation für sich und das Publikum zusammen, wenn er zu Emmi sagt: „Schreiben ist wie Küssen im Kopf.“
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  GLAUBE LIEBE HOFFNUNG
Ödön von Horvath liefert das Motto für die laufende Spielzeit am Theater Chemnitz
 
  Enrico Lübbe inszeniert Ödön von Horvaths „Glaube Liebe Hoffnung“ am Großen Haus des Chemnitzer Theaters. Begeisterte Kritiken!
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  DER HERR KARL als PUPPENSPIEL am Schubert Theater Wien  
  Helmut Qualtingers Kultfigur einmal ganz anders – unter der Regie von Simon Meusburger führt Nikolaus Habjan die lebensgroßen Puppen. Noch bis Juni am Schubert Theater Wien!

Termine: 26. und 27. Februar, 2. und 3. März, 4., 5., 7. und 8. Juni

http://schuberttheater.wordpress.com/produktionen/der-herr-karl/

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  Uraufführung: DIE CHANCE NACH DER LETZTEN von Raoul Biltgen
am Gallus Theater in Frankfurt
 
  „Sie hören dann von uns.“ Diesen Satz hat Sarah, die mit sechzehn die Schule abgebrochen hat und nun seit zwei Jahren vergeblich auf Jobsuche ist, schon so oft gehört...
Sie bewirbt sich auf eine Teilzeitstelle als Verkäuferin für Dessous und Unterwäsche, und – wie sollte es anders sein – der Chef verabschiedet sie, durchaus freundlich, mit den altbekannten Worten: „Sie hören dann von uns.“ Sarah zieht in einem Kurzschlussakt eine Pistole und bedroht den Chef der Firma. Natürlich hat sie damit ihre letzte Chance auf ein normales Leben verspielt. Doch gibt es vielleicht noch eine Chance nach der letzten?

Am Gallus Theater in Frankfurt wird Biltgens DIE CHANCE NACH DER LETZTEN am 24. Februar unter der Regie von Andreas Walther-Schroth uraufgeführt. Es spielen Catrin Omlohr und Nenad Smigoc.

Termine:
Mittwoch, 24.02.10-20.00 - Eur 15/10/7
Donnerstag, 25.02.10-11.00 - Eur 6
Freitag, 26.02.10-11.00 - Eur 6
Freitag, 26.02.10-20.00 - Eur 15/10/7

http://www.gallustheater.de

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  HAUT UND HIMMEL von Dimitré Dinev am ZENTRUM FÜR DRAMATURGIE UND REGIE in Moskau  
  Am 19. Februar hatte in Moskau Dimitré Dinevs „Haut und Himmel“ unter der Regie von Borislav Čakrinov Premiere. Die Übersetzung ins Russische steuerte Valja Ermilko bei.

Zwischen einem Söldner, der in den Balkan-Kriegen kämpft und einer jungen Frau, die nur über die Runden kommt, weil sie den Toten auf dem Schlachtfeld die Taschen ausräumt, entsteht, nachdem die Frau der Rache des Soldaten nur knapp entkommt, eine zarte Liebe. Die Haut des Soldaten ist verletzt, weil er jeden Sieg, jede Eroberung als Tatoo auf seinem Körper verewigt hat ...

„Hier gibt es keinen Tropfen Romantik, noch nicht einmal den eigentümlichen Humor der ‚Kukuschka‘ [‚Der Kuckuck‘ von Alexander Rogoschkin, Anm. d. Red.]. Diese Geschichte ist hart und heutig geschrieben. Und darin liegt ihre Stärke.“, so der Regisseur Čakrinov.

Großer Beifall!

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  Zeit für Aufzieh-Orangen
A CLOCKWORK ORANGE am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin und am Theater Plauen-Zwickau
 
  Nach der Tanztheater-Produktion in Kiel (s.u.: THEATER KIEL tanzt A CLOCKWORK ORANGE) gibt es im Februar zwei Neuinszenierungen von Anthony Burgess‘ A CLOCKWORK ORANGE: Das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin zeigt das Gesellschafts-Drama um jugendliche Gewaltexzesse und den Teufelskreis der Bestrafung in einer Inszenierung des isländischen Regisseurs Thorleifur Örn Anarsson. Im Theater Plauen Zwickau hat Katka Schroth aus A CLOCKWORK ORANGE ein eindrucksvolles Puppenspiel mit Schauspielern gemacht.
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  Götz Spielmanns IMPERIUM am Schauspielhaus Graz  
  Am 11.02. feierte Götz Spielmanns IMPERIUM unter der Regie des Autors am Schauspielhaus Graz Premiere. Der Publikumsandrang war so groß, dass die Produktion „zweimal hätte Premiere feiern können“, wie die Kleine Zeitung schreibt. Bis Ende März sind jetzt bereits alle Vorstellungen ausverkauft.

Peter Simonischek glänzt als Bordell-Besitzer Wessely, dessen Imperium nach der Diagnose einer unheilbaren Krankheit ins Wanken gerät. Welchen Wert haben der Luxus und die angehäufte Macht, wenn der Tod kommt? Und was hat man eigentlich aus seinem Leben gemacht? „‚Der Tod ist eine Sauerei von der Natur!!!‘, wird der Bordellbesitzer brüllen. Da wankt ein gestandener Mann, da wankt ein ‚Imperium‘. Und nicht allein wegen des Darstellers ist man geneigt zu sagen: Auf der Bühne des Grazer Schauspielhauses steht so eine Art moderner Jedermann. Peter Simonischek spielt den reichen Wessely, vor dessen Tür plötzlich quasi Tod und Teufel auftauchen.

Mit Verrat und mafiösen Schikanen aus dem Milieu, aber vor allem mit der Diagnose einer unheilbaren Krankheit im Genick, sieht er nämlich sein pralles Leben flugs durch die Finger rinnen. Sein notwendig gewordener Blick auf sein Inneres ist auch ein Blick in die Vergangenheit. Und auf einmal vermengen sich in Traumsequenzen gespenstisch das Gestern und das Heute.
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  METROPOLIS  
  Nach dem spektakulären Fund der seit über 80 Jahren als vermisst geltenden Szenen zeigt die BERLINALE am 12. Februar die rekonstruierte Originalfassung des Science-Fiction-Klassikers. Begleitet wird die Stummfilmvorführung vom Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter Frank Strobel.

Der Thomas Sessler Verlag, der die Rechte an Fritz Lang und Thea von Harbou vertritt, freut sich auf dieses lang erwartete Kino-Ereignis!
Bereits nach der Uraufführung im Jahre 1927 hatte die Verstümmelung des Filmmaterials eingesetzt – die UFA war massiv unter Druck geraten, da der erwartete kommerzielle Erfolg des bis dahin teuersten deutschen Spielfilms ausblieb. Man entschloss sich kurzerhand, den Film um fast ein Viertel zu kürzen, und orientierte sich dabei an der bereits 1926 entstandenen amerikanischen Fassung, bei deren Erstellung allerdings massive inhaltliche Änderungen an dem Lang-Film vorgenommen worden waren.

Die erste Rekonstruktion des Original-Films, im Jahre 2001 von der Murnau-Stiftung vorgestellt, orientierte sich hauptsächlich an den wiedergefundenen Partituren der Originalmusik von Gottfried Huppertz. Fehlende Szenen wurden durch eingeblendete Texttafeln ersetzt. Die restaurierte Fassung wurde als erster Film überhaupt in das UNESCO Weltdokumentenerbe aufgenommen.

Im Juli 2008 wurde bekannt, dass sich eine Kopie der verloren geglaubten Originalfassung im Besitz des Museo del Cine in Buenos Aires befindet. Die Direktorin Paula Félix-Didier nahm nach dem spektakulären Fund Kontakt zu einer Redakteurin des ZEIT-Magazins auf. Die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer.

Wer der Vorführung im Friedrichstadtpalast am 12. Februar nicht beiwohnen kann, wird sich vielleicht zum Public Viewing am Brandenburger Tor einfinden. Oder in Frankfurt im großen Saal der Alten Oper sitzen. Oder – noch viel einfacher – zu Hause den Fernseher einschalten: Arte überträgt ab 20:15 live aus Berlin.
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  THEATER KIEL tanzt A CLOCKWORK ORANGE  
  In einer Koproduktion mit dem Ballett Kiel zeigt das Theater im Werftpark A CLOCKWORK ORANGE von Anthony Burgess. Für eine Produktion, die hauptsächlich an ein jugendliches Publikum gerichtet ist, hätte sich kaum ein aktuellerer Stoff finden lassen. In dem Roman, 1971 von Stanley Kubrick verfilmt, geht es um Jugendliche, die in Gangs durch die Großstadt ziehen: Bei den „Droogs“ sind Diebstähle, Körperverletzungen und Vergewaltigung an der Tagesordnung. „Tollschocken“ nennen die Jungs die Gewaltexzesse in ihrem russisch-englischen Banden-Slang.

Doch eines Tages wird Alex von seinen Kumpels verraten und landet im Gefängnis. Ein neues Rehabilitationsprogramm für Schwerverbrecher wird an ihm getestet: Die verordnete Gehirnwäsche beraubt ihn seiner Persönlichkeit und macht ihn zu einer perfekt funktionierenden Maschine, einer „Clockwork“-, also einer Aufzieh-Orange ...
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  A HETZ oder DIE LETZTEN TAGE DER MENSCHLICHKEIT von Franzobel
am Theater im Keller in Graz
 
  „Basierend auf dem Fall der Arigona Zogaj hat Franzobel ein groteskes Spiel geschaffen, das eine eindeutige, anklagende – durchaus auch zu hinterfragende – Position bezieht. Dieses Groteskspiel der herrschenden Niederträchtigkeiten bewegt sich auf dem Grat zwischen Schwank, Volksstück und aufklärender Parabel und in den literarischen Spuren der großen Pamphlete. Am Theater im Keller soll es zur Revue der gegenwärtigen geistigen Verengungen werden.“
http://www.tik-graz.at/TIK/index.php

„A Hetz“ heißt auf Österreichisch bezeichnenderweise sowas wie „ein Riesenspaß“. Dabei kommt der Begriff von der Hatz, dem Zu-Tode-Hetzen von Tieren. Unter der Regie von Reinhold Ulrych zeigt das Theater im Keller (Graz) denn auch einen Volkssport, der leider noch immer populär ist, und das nicht nur in Österreich: die Verhetzung.
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  ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK
Das Erfolgs-Musical von Gabriel Barylli kommt endlich nach Wien!
 
  In Hamburg ist es ein Dauerbrenner – mehr als 1 Million Zuschauer lockte das Udo-Jürgens-Musical von Gabriel Barylli (Libretto) in anderthalb Jahren in das TUI Operettenhaus. Jetzt kommt das Erfolgsstück endlich nach Wien: Am 17. März ist Premiere am Raimund Theater. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren: allein 530 Kostüme müssen in den Werkstätten der VBW entstehen ... Unter der Regie von Carline Brouwer wagt sich ein ganz neues Team auf die Kreuzfahrt der Sehnsüchte: Ann Mandrella, Andreas Lichtenberger , Hertha Schell, Peter Fröhlich, Andreas Bieber und Gianni Meurer .

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  DER IMPRESSARIO VON SCHMIERNA von Franzobel  
  Das Wiener Lustspielhaus brachte Franzobels DER IMPRESSARIO VON SCHMIERNA unter der Regie von Victoria Schubert zur Uraufführung. „Franzobel paart in seinem ersten für das Wiener Lustspielhaus entstandenen Stück russische Seele mit italienischem Temperament - was dabei herauskommt? Echter wienerischer Komödienspaß!“ (radiostephansdom)
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